Sandra Wimmeler und Denis Lönnendonker stellen aus regionalen Kartoffeln hochwertigen Alkohol selbst her. Besonders mild im Geschmack und mit bodenständiger Note bildet das Eifeler Kartoffel-Destillat die Basis für Windspiel Gin.
Gespräch mit Sandra Wimmeler und Denis Lönnendonker von der Windspiel Manufaktur
Sandra und Denis, warum spielt die Kartoffel bei Windspiel die Hauptrolle?
Denis: Zum einen waren wir schon immer Kartoffel-Liebhaber, zum anderen zeichnet sich unser Kartoffelalkohol durch eine besondere Milde aus. Er bildet die perfekte Basis für einen bodenständigen London Dry Gin, der sich auf das Wesentliche konzentriert. Wir setzen auf regionalen Anbau und stellen alles selbst her — vom Acker bis in die Flasche.
Was ist das Besondere an einem Kartoffel-Gin?
Sandra: Die meisten Gins basieren auf Getreide- oder Melasse-Alkohol. Kartoffel-Alkohol ist deutlich seltener — und er hat eine sehr weiche, fast cremige Textur. Das macht unseren Gin im Mund weich und voll, ohne aufdringlich zu sein. Die Botanicals haben Raum, sich zu entfalten.
Welche Botanicals verwendet ihr?
Denis: Klassische Komponenten wie Wacholder, Koriander, Engelwurz kombiniert mit regionalen Elementen aus der Eifel. Wir experimentieren auch — etwa mit unserem Caxambu Kaffee Gin, einer Mischung aus Premium Dry Gin und feinem brasilianischen Kaffee. Das Ergebnis ist überraschend — weich, rund und mit einer ganz eigenen Tiefe.
Was bedeutet euch die Region?
Sandra: Die Vulkaneifel ist eine ganz besondere Landschaft — vulkanisch geprägte Böden, gute Wasserqualität, hervorragende Bedingungen für Kartoffeln. Hier liegen unsere Wurzeln, hier ist unser Zuhause. Das schmeckt man bei jedem Schluck unseres Gins.