-
SommerhonigNormalpreis 8,70 €Angebotspreis 8,70 € NormalpreisGrundpreis 34,80 €/kg
-
EdelkastanienhonigNormalpreis 8,70 €Angebotspreis 8,70 € NormalpreisGrundpreis 34,80 €/kg
-
LindenhonigNormalpreis 8,70 €Angebotspreis 8,70 € NormalpreisGrundpreis 34,80 €/kg
-
AkazienhonigNormalpreis 8,70 €Angebotspreis 8,70 € NormalpreisGrundpreis 34,80 €/kg
-
WaldhonigNormalpreis 9,40 €Angebotspreis 9,40 € NormalpreisGrundpreis 37,60 €/kg
-
FrühjahrshonigNormalpreis 8,40 €Angebotspreis 8,40 € NormalpreisGrundpreis 33,60 €/kg
Honig: was die Bienen im Lauf des Jahres sammeln
Honig entsteht, wenn Bienen Nektar aus Blüten oder Honigtau von Bäumen sammeln, mit körpereigenen Stoffen anreichern, Wasser entziehen und in den Waben einlagern. Laut Honigverordnung darf dem Honig danach nichts zugesetzt werden – was im Glas ist, haben die Bienen gemacht. Farbe, Duft und Konsistenz hängen davon ab, wo und wann sie gesammelt haben. In dieser Kategorie findest du sechs Bio-Sorten, vom ersten Frühjahrshonig bis zum dunklen Edelkastanienhonig.
Blütenhonig und Honigtauhonig: zwei Quellen, zwei Charaktere
Blütenhonig stammt ganz oder überwiegend aus dem Nektar von Blüten. Er ist meist hell bis goldgelb, schmeckt blumig und wird je nach Zusammensetzung früher oder später fest. Honigtauhonig entsteht aus den süßen Ausscheidungen von Insekten, die an Nadel- oder Laubbäumen saugen. Bekanntester Vertreter ist der Waldhonig: dunkler, würzig, weniger süß und lange flüssig.
Stammt ein Honig überwiegend aus einer Pflanze und schmeckt, riecht und sieht er entsprechend aus, darf er nach ihr benannt werden – als Sortenhonig wie Akazien-, Linden- oder Kastanienhonig. Trachthonige wie Frühjahrs- oder Sommerhonig mischen dagegen, was zur jeweiligen Jahreszeit gerade blüht. Seit Juni 2026 müssen bei Honigmischungen aus mehreren Ländern alle Ursprungsländer mit ihrem Anteil auf dem Etikett stehen; unsere Sorten kommen aus deutscher Wanderimkerei.
Warum Honig fest wird
Honig besteht vor allem aus Frucht- und Traubenzucker. Je mehr Traubenzucker, desto schneller kristallisiert er; viel Fruchtzucker hält ihn flüssig. Deshalb bleibt Akazienhonig monatelang klar, während Frühjahrshonig meist rasch fest wird. Wird er während des Kristallisierens regelmäßig gerührt, entstehen feine Kristalle und eine streichzarte Konsistenz – das ist cremig gerührter Honig. Fest gewordener Honig ist also ein natürlicher Vorgang und kein Qualitätsmangel.
Sechs Sorten aus einer Wanderimkerei
Die Honigwanderer sind eine Bio-Wanderimkerei in Deutschland: Die Bienenvölker ziehen mit den Blühphasen von Standort zu Standort, sodass sortenreine und jahreszeitliche Honige entstehen. Geschleudert wird schonend, danach wird gesiebt und unerhitzt abgefüllt.
Unser Topseller ist der Frühjahrshonig aus den ersten Blüten des Jahres – Obstbäume, Löwenzahn, Wiesenkräuter. Er ist goldhell, zart süß und cremig gerührt, ein Familienhonig fürs Frühstücksbrot. Ebenfalls sehr beliebt ist der Sommerhonig aus Brombeere, Linde, Klee und Sommerkräutern, kräftiger, fruchtig-würzig und wärmer im Farbton.
Der Waldhonig stammt aus dem Honigtau von Fichten und Tannen und schmeckt würzig, leicht karamellig mit dezenten Harznoten. Hell und mild ist dagegen der Akazienhonig aus dem Nektar der Robinie, die im Volksmund Akazie heißt. Der Lindenhonig aus der Lindenblüte bringt eine minzig-frische Note mit, fast wie Menthol. Am kräftigsten ist der Edelkastanienhonig: dunkel, herb und würzig, eine der charakterstärksten Sorten der Bio-Linie.
Wenn du die Sorten vergleichen willst, stell drei oder vier Gläser nebeneinander und probier mit einem kleinen Löffel bei Zimmertemperatur, von hell nach dunkel: erst Akazie, dann Frühjahr und Linde, danach Sommer, Wald und zum Schluss Edelkastanie. Zwischendurch hilft ein Schluck Wasser oder ein Stück Weißbrot. So merkst du schnell, wie unterschiedlich Honig aus derselben Imkerei schmecken kann.
Honig in der Küche und auf dem Tisch
Frühjahrshonig gehört aufs Butterbrot und in den Joghurt, Akazienhonig zum Süßen von Tee, Müsli und Salatdressings, weil er sich glatt auflöst und zurückhaltend schmeckt. Lindenhonig passt in Kräutertee, Sommerhonig zu Pfannkuchen und in die Grillmarinade. Waldhonig steht gut neben kräftigem Brot und schwarzem Tee. Den Edelkastanienhonig stellst du zur Käseplatte mit Pecorino oder Blauschimmel oder rührst einen Löffel in die Sauce zu Wild und Ente. Zum Backen eignen sich die kräftigen Sorten für Lebkuchen und Honigkuchen, die milden für helle Teige.
Honig kaufen und richtig lagern
- Sorte nach Geschmack: Hell bedeutet meist mild, dunkel kräftig und herb. Zum Kennenlernen lohnt ein mildes und ein dunkles Glas.
- Flüssig oder cremig: Akazien- und Waldhonig bleiben lange flüssig, Frühjahrshonig ist cremig gerührt und tropft nicht vom Messer.
- Lagern: gut verschlossen, trocken und dunkel bei Zimmertemperatur. Honig zieht Feuchtigkeit und Gerüche an, deshalb gehört der Deckel immer drauf.
- Wieder flüssig machen: Das Glas sanft im warmen Wasserbad erwärmen und dabei umrühren, nie in der Mikrowelle.
- Kleine Kinder: Honig ist für Säuglinge im ersten Lebensjahr ungeeignet.
Mehr fürs Frühstück
Honig ist ein Teil unserer Kategorie Frühstück & Aufstriche. Für Fruchtiges aufs Brot schau unter Marmelade & Konfitüre mit handgekochter Konfitüre aus der Steiermark und Bio-Fruchtaufstrichen aus Leipzig. Und unter Müsli & Cerealien findest du gekeimtes Bio-Müsli, das du mit einem Löffel Akazienhonig süßen kannst.
Honig online bestellen
Ob ein mildes Glas für die Kinder oder ein dunkler Honig für die Käseplatte: Bei Leni & Hans bestellst du Honig online, in 1–3 Tagen ist dein Paket bei dir.

