Wajos Pesto Peperoncino & Aglio Olio. Zwei Drittel grüne Chilis, ein knappes Drittel Olivenöl, Knoblauch und Salz – das scharfe Pesto für Pasta, Ciabatta und alle, die es wirklich scharf wollen.
Wajos Pesto Peperoncino & Aglio Olio ist ein Chili-Pesto aus 65,2 Prozent grünen Chilis, 30,4 Prozent Olivenöl, Salz, 0,7 Prozent Knoblauch und etwas Zucker, 180 g im Glas, von Wajos aus Dohr an der Mosel. Kein grünes Basilikum-Pesto, keine Chilisauce, keine Knoblauchpaste – sondern grüne Chili in Olivenöl, scharf und würzig. Frei von Käse und Nüssen, vegan.
Pesto Peperoncino & Aglio Olio von Wajos löst das Problem des schnellsten Nudelgerichts der Welt: Spaghetti aglio e olio braucht frischen Knoblauch, frische Chili und die richtige Hitze, damit der Knoblauch hell bleibt – und genau dann fehlt eine der drei Sachen. Hier ist die Chili schon in Olivenöl eingelegt und gesalzen. Nudeln abgießen, zwei Löffel aus dem Glas, fertig. Bei uns gern bestellt, mit einer klaren Botschaft auf dem Etikett: scharf. Das Glas ist die Abkürzung für den Abend, an dem alle Hunger haben und die Lust zum Kochen fehlt.
Grüne Chili zuerst, dann Olivenöl, der Knoblauch ist nur Beiwerk
Der Name verspricht Peperoncino und Aglio, und die Reihenfolge ist ehrlich: Fast zwei Drittel des Glases sind grüne Chilis, in Olivenöl eingelegt. Das schmeckt grün, frisch und pflanzlich, wie eine reife Peperoni mit Biss, und es ist deutlich scharf – die Schärfe kommt sofort und bleibt. Das Olivenöl mildert sie ab und trägt sie auf die Nudeln, Salz und etwas Zucker runden ab. Der Knoblauch ist mit 0,7 Prozent eher eine Erinnerung als eine Zutat; wer aglio e olio mit viel Knoblauch will, gibt eine gehackte Zehe dazu.
Das Pesto ist etwas anderes als ein Pesto im italienischen Sinn – Basilikum, Parmesan und Pinienkerne fehlen. Es ist eher das, was in Italien als Peperoncini sott'olio auf dem Tisch steht – ölig, scharf. Mit 3 Gramm Salz auf 100 Gramm ist es kräftig gesalzen, mit 31 Gramm Fett aus dem Olivenöl reichhaltig. Für alle, die ein mildes, cremiges Pesto zum Löffeln erwarten, ist das Peperoncino-Pesto nicht geeignet – dann ist das Basilikum Pesto mit Pinienkernen von Wajos die richtige Wahl.
Auf Spaghetti, aufs Ciabatta, in die Pfanne – ein Teelöffel ist eine Portion
Die Grundform sind Spaghetti aglio e olio: 100 Gramm Nudeln pro Person kochen, abgießen, einen Schuss Nudelwasser aufheben. Ein gehäufter Teelöffel Pesto pro Person in die heiße Pfanne, Nudeln dazu, schwenken, Nudelwasser für die Bindung, Petersilie und Parmesan darüber. Wer es milder mag, nimmt weniger Pesto und mehr Olivenöl; wer es schärfer mag, weiß, was er tut. Für Kinder ist die Portion getrennt anzurichten – ihre Nudeln pur, die der Eltern mit Pesto.
Auf Ciabatta oder Baguette ist es die schnellste Bruschetta: Brot rösten, dünn mit dem Pesto bestreichen, gewürfelte Tomaten und Mozzarella darauf. Auf Pizza nach dem Backen ein paar Tupfer statt Chiliöl, in Tomatensauce oder Sugo ein Teelöffel für die Schärfe, in Rührei oder auf Spiegelei ein halber. Zu gegrilltem Fleisch, Halloumi oder Garnelen ist es die Würze, die sonst der Chili-Dip war. Mit Frischkäse oder Joghurt verrührt wird es zum Dip, der die Schärfe halbiert. Ein Teelöffel im Kartoffelsalat oder in der Vinaigrette für Bohnensalat gibt die Schärfe, die sonst aus der Chiliflocke kam – nur runder, weil das Öl sie trägt.
Was schiefgeht: das Pesto als Hauptzutat, in der Menge eines Basilikum-Pestos. Zwei Esslöffel pro Portion sind für die meisten zu viel. Und langes Mitbraten verträgt es schlecht – Chili wird bei großer Hitze bitter, und das Olivenöl verliert seinen Geschmack. Immer erst zum Schluss oder in die abgeschaltete Pfanne.
Unser Tipp: Ein Teelöffel Peperoncino-Pesto in ein Glas Sugo all' Arrabbiata gerührt – das Sugo hat nur 0,1 Prozent Chili, und erst so wird daraus die Arrabbiata, die den Namen verdient.
Ein Chili-Pesto von einem Betrieb, der Essig und Öl seit Jahrzehnten kennt
Wajos ist eine Genussmanufaktur in Dohr bei Cochem an der Mosel, hervorgegangen aus einer Winzerfamilie in Ediger-Eller, die seit 15 Generationen Wein macht. Walter Josef Oster, dessen Initialen den Namen bilden, gründete in den 1980er-Jahren die Likörmanufaktur, aus der sein Sohn Peter Oster und Ulf Schwichtenberg ab den 2000er-Jahren die Marke Wajos aufgebaut haben – heute mit über 80 Mitarbeitern in Dohr, eigenen Stores und rund 900 Artikeln, die zum größten Teil dort entstehen und im eigenen Labor geprüft werden.
Öl und Essig sind der Kern dieses Sortiments: Würzöle auf Olivenöl, Cremas auf Essig, dazu Pesto und Sugo im Glas. Das Peperoncino-Pesto steht in dieser Linie – wenige Zutaten, eine davon dominant, und das Olivenöl als Träger, so wie es bei den Würzölen das Aroma trägt. Der Familienbetrieb nennt das „kontrolliert kleiner arbeiten".
Das Glas für Chili-Esser, für Pasta-Abende und als Geschenk mit Warnhinweis
Das Peperoncino-Pesto ist bei uns das Glas für Menschen, die im Restaurant nach dem Chiliöl fragen und zu Hause vergeblich danach suchen. Es steht neben dem Tomaten Pesto mit Mandeln für die milden Abende und dem Zitronen Pesto mit Walnuss für Fisch; alle Pestos findest du auf unserer Wajos-Seite. Als Geschenk passt es zu jedem, der Schärfe als Kompliment versteht – mit dem Hinweis, dass ein Teelöffel reicht.
180 Gramm sind bei einem Teelöffel pro Portion ein Vorrat für Wochen. Ungeöffnet trocken und dunkel lagern; angebrochen gehört das Glas in den Kühlschrank, und die Chili sollte immer mit Öl bedeckt bleiben. Nicht geeignet ist das Pesto für alle, die Schärfe schlecht vertragen, und für Kinder – hier gibt es statt einer milden Dosierung nur eine kleine.
Grüne Chili und Olivenöl, ein Hauch Knoblauch, das ist alles – das scharfe Pesto von der Mosel für Spaghetti, die in fünf Minuten fertig sind.