Pfeffersack & Söhne Madras Curry. Grob geschrotete Currymischung nach britisch-indischem Vorbild, mild-aromatisch, mit senfiger Schärfe und Zitrusfrische.
Pfeffersack & Söhne Madras Curry ist eine Currymischung aus elf Gewürzen, gemischt in Koblenz. Koriandersaat, Kreuzkümmel, Kurkuma und Ingwer bilden die Basis, Senfsaat und Chili sorgen für eine milde Schärfe. In der Keramikdose stecken 60 g, grob geschrotet.
Madras Curry löst ein Problem, das viele Familienküchen kennen: Ein Teil des Tisches liebt Würze, der andere scheut Schärfe. Diese Mischung liegt genau dazwischen. Sie ist würzig und duftend, die Schärfe bleibt mild und kommt eher vom Senf als vom Chili. Der Name erinnert an Madras, den früheren Namen der südindischen Stadt Chennai. Ihre bekannte Form bekam die Madras-Mischung allerdings in der britisch-indischen Küche. Pfeffersack & Söhne hat sich daran orientiert und die Rezeptur etwas europäischer ausgelegt. Elf Zutaten stecken darin: Koriandersaat, Kreuzkümmel, Kurkumawurzel, Ingwer, Malabar Pfeffer, Cardamom, Senfsaat, Chili, Gewürznelke, Lorbeerblätter und Zimtblüte.
Geschmack: mild, aromatisch und leicht zitronig
Mild-aromatisch mit einer angenehm senfigen Schärfe, so beschreibt der Hersteller sein Curry. Zuerst nimmst du den warmen, erdigen Duft von Kreuzkümmel und Kurkuma wahr. Die Kurkuma färbt die Sauce dabei goldgelb. Koriandersaat und Cardamom legen eine frische, leicht zitronige Note darüber. Ingwer und Malabar Pfeffer wärmen im Hintergrund.
Die Senfsaat gibt dem Curry seine typische, leicht stechende Würze, die schnell wieder abklingt. Nelke, Lorbeer und Zimtblüte runden mit einer dunklen Süße ab. In einer Sahnesauce kommt dieses Zusammenspiel besonders gut zur Geltung. Wer ein feuriges Curry sucht, wird diese Mischung als zu sanft empfinden. Dann hilft eine Prise extra Chili im Topf.
Verwendung: für Geflügel, Fisch, Gemüse und die Currywurst
Schüttel die Dose vor dem Gebrauch kurz, damit sich die Gewürze gleichmäßig verteilen. Danach röstest du die gewünschte Menge in einer trockenen Pfanne an, bis sie duftet. Im Mörser zerstößt du sie anschließend so fein, wie du es magst. So entfaltet die grobe Mischung ihr volles Aroma.
Am besten verbindet sich das Curry mit Sahne oder Kokosmilch. Ein Hähnchencurry mit Kokosmilch und Paprika ist ein guter Einstieg. Ein Fischfilet in Currysahne gelingt genauso schnell. Auch Gemüse wie Blumenkohl, Kichererbsen oder Süßkartoffeln nehmen die Würze gern an. Für die Currywurst rührst du eine Prise in die Tomatensauce. Wer lieber in Richtung Nordafrika würzt, greift zum Ras el Hanout aus derselben Manufaktur.
Unser Tipp: Röste das Curry kurz in etwas Butter oder Öl an, bevor du Zwiebeln und Kokosmilch dazugibst. So verbinden sich die Gewürze mit dem Fett, und die Sauce schmeckt runder.
Herkunft: eine Koblenzer Eigenkreation nach indischem Vorbild
Diese Currymischung ist eine Eigenkreation von Pfeffersack & Söhne aus Koblenz. Für seine Gewürze kauft das Haus laut eigener Aussage bei Kleinbauern und Erzeugerinitiativen in aller Welt ein. Unabhängige Institute prüfen die Ware regelmäßig. Laut Hersteller kommen die Mischungen ohne Rieselhilfen und Geschmacksverstärker aus, in der Dose stecken nur Gewürze.
In der eigenen Manufaktur wird von Hand gemischt, abgefüllt und etikettiert. Die meisten Gewürze bleiben dabei ganz oder grob geschnitten, Mischungen wie diese werden grob geschrotet. Laut Hersteller sind die Gewürze ein bis drei Jahre haltbar. Seit 2011 arbeitet die Firma so, mit inzwischen fast 100 Gewürzen im Sortiment.
Für wen: für alle, die Curry für die ganze Familie kochen
Die Mischung passt zu allen, die gern mit Currys anfangen wollen. Wer schon viele Currys gekocht hat, bekommt eine verlässliche Grundmischung, die sich nach Belieben nachschärfen lässt. Es eignet sich für das schnelle Feierabendgericht mit Hähnchen und für den großen Topf Gemüsecurry am Wochenende. Auch Kinder, die milde Würze mögen, essen oft mit. Mehr Mischungen, Pfeffer und Salze findest du bei Pfeffersack & Söhne. Das Curry enthält Senfsaat, weitere Allergene findest du in der Zutatenliste. Für Menschen mit einer Senfallergie ist es deshalb nicht geeignet.
Ein mildes Madras Curry aus Koblenz mit senfiger Würze – für Kokoscurry, Fisch in Currysahne und die Currywurst am Samstag.