Wajos Aioli Dip Würzmischung. Fast 40 Prozent Knoblauch, Meersalz, Zitrone und Petersilie – die Würzmischung, aus der mit Mayonnaise und Joghurt in einer halben Stunde Aioli wird.
Wajos Aioli Dip Würzmischung ist eine trockene Würzmischung aus 39,2 Prozent Knoblauch, Meersalz, Pfeffer, Zitronengranulat, 2,5 Prozent Petersilie und Olivenöl, 115 g aus Dohr an der Mosel. Kein fertiger Dip im Glas, keine Aioli aus Öl und Ei und keine milde Knoblauchcreme, sondern ein Pulver, das du selbst mit Mayonnaise und Joghurt anrührst – kräftig, salzig, deutlich nach Knoblauch. Die Mischung selbst ist vegan.
Aioli Dip Würzmischung von Wajos steht zwischen zwei Wegen, die beide ihre Haken haben. Selbst gemachte Aioli aus Öl, Ei und Knoblauch ist großartig, wenn sie gelingt – und trennt sich gern, wenn das Öl zu schnell kommt oder die Küche zu warm ist. Fertige Aioli aus dem Glas gelingt immer, schmeckt aber oft nach Glas. Die Würzmischung ist der dritte Weg: Ein Teelöffel Pulver, Mayonnaise, Joghurt, dreißig Minuten Ruhe, fertig. Bei uns ist sie neben Patatas Bravas der meistgekaufte Dip von Wajos – die Dose, die vor jedem Grillabend nachgefragt wird.
Knoblauch vorn, Salz und Zitrone dahinter, Petersilie als grüner Rand
Beim Öffnen der Dose riecht es nach getrocknetem Knoblauch, deutlich und direkt. Knoblauch macht fast 40 Prozent der Mischung aus, und das schmeckst du: Der Dip ist eine Aioli, wie sie in Spanien zu Kartoffeln kommt, weit entfernt von einem zarten Knoblauchmayonnaise-Ding für Zaghafte. Meersalz steht an zweiter Stelle, dann Pfeffer und Zitronengranulat, das eine leichte Säure bringt und den Knoblauch aufhellt. Petersilie gibt Farbe und einen grünen Ton, Olivenöl rundet ab. Die Mischung kommt ohne Aromazusatz aus – nur die Zutaten, die auf der Dose stehen.
Ehrlich gesagt gehört dazu: Die Mischung ist salzig. 31 Gramm Salz auf 100 Gramm, das ist so gewollt, weil das Salz im fertigen Dip aufgeht – ein Teelöffel Pulver würzt 100 Gramm Mayonnaise und Joghurt. Nachsalzen entfällt, und wer die Dosis verdoppelt, bekommt einen salzigen, sehr scharfen Knoblauch-Dip. Angerührt wird sie mit der Zeit runder: Nach dreißig Minuten schmeckt sie besser als nach fünf.
Für alle, die eine klassische, milchfreie Aioli aus Öl und Knoblauch wollen, ist die Würzmischung nicht geeignet – sie ist auf Mayonnaise und Joghurt angelegt. Wer es milder mag und weniger Knoblauch erwartet, greift zur Café de Paris Dip Würzmischung mit Kräutern.
Zu Kartoffeln, zum Grillfleisch, auf Brot und in den Kartoffelsalat
So geht der Dip. Einen Teelöffel Mischung, das sind fünf Gramm, mit einem Esslöffel lauwarmem Wasser verrühren und kurz quellen lassen. Dann 50 Gramm Mayonnaise und 50 Gramm Joghurt unterrühren, abdecken und dreißig Minuten in den Kühlschrank stellen. Wer es cremiger will, nimmt mehr Mayonnaise; wer es leichter will, mehr Joghurt oder Quark. Mit Crème fraîche wird er dicker und säuerlicher.
Das erste Gericht dazu sind Kartoffeln: Ofenkartoffeln, Pommes, Kartoffelspalten, Bratkartoffeln. Dann alles vom Grill – Nackensteak, Hähnchenspieße, Bratwurst, Grillgemüse, Maiskolben. Zu Gemüsesticks aus Möhren, Gurke und Paprika ist er der Dip, der am Kindergeburtstag von den Eltern leer gegessen wird. Auf geröstetem Weißbrot mit Tomaten ist er das Abendessen im Sommer, und in einem Wrap mit Hähnchen und Salat ersetzt er die Sauce.
Weiter geht es in der Küche: Ein Löffel angerührter Dip im Kartoffelsalat, auf Fischfilet aus dem Ofen, zu Garnelen aus der Pfanne oder als Sauce zu gebratenem Lachs. Trocken lässt sich die Mischung auch direkt verwenden – ein halber Teelöffel über Ofenkartoffeln mit Öl, bevor sie in den Ofen gehen, oder in Kräuterbutter gerührt. Dosiert bleibt sie dabei sparsam: Das Salz ist schon drin.
Nicht geeignet ist die Mischung für Gerichte, die lange kochen – der Knoblauch wird bitter, die Petersilie verliert die Farbe. Angerührt hält der Dip im Kühlschrank zwei bis drei Tage, das ist die Grenze; und wer am nächsten Tag ins Büro muss, merkt den Knoblauch noch.
Unser Tipp: Ofenkartoffeln mit Meersalz, dazu Aioli aus der Dose und ein Schälchen Patatas Bravas Sauce – die spanische Tapas-Kombination, die bei uns freitags den Grill ersetzt, wenn es regnet.
Gemischt in Dohr an der Mosel statt in Andalusien
Aioli kommt aus dem Mittelmeerraum, diese Mischung aus Dohr bei Cochem an der Mosel. Dort produziert Wajos den Großteil seiner rund 900 Artikel selbst – die Gewürzmischungen und Dips gehören dazu, sie werden im Haus zusammengestellt und im eigenen Labor geprüft, bevor eine Dose das Gebäude verlässt. Über 80 Mitarbeiter arbeiten dort für ein Familienunternehmen, das sich selbst „kontrolliert kleiner arbeiten" verordnet hat.
Der Name Wajos ist aus drei Namen gebaut: Walter Josef Oster. Er stammt aus einer Winzerfamilie in Ediger-Eller, die seit 15 Generationen Wein macht, und eröffnete in den 1980er-Jahren neben dem Weingut eine Likörmanufaktur. Sein Sohn Peter Oster und Ulf Schwichtenberg haben daraus ab den 2000er-Jahren die Marke Wajos gemacht: 2008 öffnete der erste Store in Trier, heute gibt es sie in ganz Deutschland – und in jedem stehen die Dip-Dosen im Regal neben den Cremas.
Die Dose für Grillabende, Kindergeburtstage und den Vorrat
Die Aioli-Mischung ist die Dose für alle, die im Sommer regelmäßig grillen. Wer sich das Aioli-Rühren sparen will oder ungern ein Glas kauft, das nach drei Tagen weg muss, hat sie im Schrank. 115 Gramm reichen für rund zwanzig Portionen Dip – ein ganzer Sommer. Trocken und dunkel gelagert hält die Mischung lange, und sie steht immer bereit, wenn spontan Gäste kommen.
Als Geschenk passt sie in ein Grillpaket mit der Patatas Bravas Dip Würzmischung, der scharfen Schwester, oder mit einer Grillsauce. Alle Dips und Rubs stehen auf unserer Wajos-Seite. Nicht geeignet ist die Mischung für alle, die salzarm essen müssen, und für Menschen, die Knoblauch nur in Spuren vertragen – hier ist er die Hauptzutat.
Knoblauch, Meersalz, Zitrone – die Würzmischung von der Mosel, aus der mit Mayonnaise und Joghurt in dreißig Minuten der Dip für alles vom Grill wird.