TAIGA Naturkost Sibirisches Waldpesto Bio. Bärlauch-Pesto mit 47 Prozent Wild-Bärlauch, Olivenöl und sibirischen Zedernüssen – kräftig, vegan, kalt abgefüllt.
TAIGA Naturkost Sibirisches Waldpesto Bio ist ein grünes Bärlauch-Pesto aus der Pfalz: 47 Prozent Bärlauch aus zertifizierter Wildsammlung, natives Olivenöl extra, sibirische Zedernüsse aus dem Altai und Natursalz. Vier Zutaten im 140-g-Glas, kalt abgefüllt und laut Hersteller in Rohkostqualität. Kein Käse, kein Basilikum, kein Pinienkern – ein veganes Pesto, das nach Wald schmeckt.
Sibirisches Waldpesto von TAIGA Naturkost ist ein Bärlauch-Pesto, in dem Zedernüsse die Rolle übernehmen, die im Pesto alla genovese den Pinienkernen zufällt. Zedernüsse sind die Samen der sibirischen Zeder, einer Zirbelkiefer, die im Altai-Gebirge wächst. Sie sind kleiner als Pinienkerne, weicher im Biss und schmecken milder. Der Bärlauch stammt aus zertifizierter Wildsammlung und macht fast die Hälfte des Glases aus. Dazu kommen nur noch Olivenöl und Natursalz. Bärlauch hat eine kurze Saison: ein paar Wochen im Frühjahr, dann blüht er und ist vorbei. Dieses Glas bringt das Waldaroma auch im November auf den Teller, wenn die Nudeln schnell fertig sein sollen.
Geschmack
Beim Öffnen riecht das Pesto nach frischem Bärlauch, grün und knoblauchartig. Am Gaumen bleibt dieser Eindruck vorn: würzig, kräftig, mit der typischen Bärlauchschärfe, die milder ausfällt als die von Knoblauch und schnell wieder abklingt. Der Hersteller beschreibt den Geschmack als natürlich-kräftig und nussig-würzig, und genau in dieser Reihenfolge kommt er am Gaumen an.
Die Zedernüsse bringen die nussige Seite. Sie sind weich, leicht süßlich und haben eine feine harzige Note, die an Wald erinnert. Das Olivenöl trägt die Frucht, das Natursalz setzt die Würze. Weil das Pesto kalt abgefüllt und laut Hersteller unter 45 Grad verarbeitet wird, bleibt das Bärlauchgrün frisch und die Farbe satt.
Im Vergleich zum Sibirischen Bären-Pesto aus demselben Haus ist das Waldpesto die klare, grüne Variante: nur Kraut, Nuss, Öl und Salz. Das Bären-Pesto ist milder und fruchtiger, mit Maronen, Beeren und Steinpilzen. Wer ein weiches Basilikum-Pesto mit Käse erwartet, wird es als deutlich kräftiger empfinden.
Verwendung
Der Klassiker ist Pasta. Koch Spaghetti, Linguine oder Bandnudeln, nimm sie aus dem Wasser und rühr das Pesto mit einem Schuss Nudelwasser unter. Ein bis zwei Esslöffel reichen pro Portion, die Stärke im Wasser macht die Soße cremig. Gib das Pesto erst zum Schluss dazu, bei Hitze verliert der Bärlauch Farbe und Frische.
Der Hersteller empfiehlt das Pesto außerdem für Salat, Brot und Bowls. Auf einer Scheibe Sauerteigbrot ersetzt es den Aufstrich, in einer Bowl mit Quinoa, Ofengemüse und Kichererbsen gibt ein Löffel Würze und Fett. Als Marinade für Tofu oder Gemüse verrührst du zwei Esslöffel Pesto mit etwas Olivenöl. Die Stücke ziehen eine halbe Stunde darin, bevor sie in die Pfanne oder auf den Grill kommen.
Für einen Dip rührst du einen Esslöffel Pesto in veganen Joghurt oder Quark. Dazu Rohkost, Brot oder Ofenkartoffeln. Ein Teelöffel verfeinert Salatsaucen, Suppen und Eintöpfe, zum Beispiel eine Kartoffelsuppe oder einen Linseneintopf kurz vor dem Servieren. Auch Rührei, Omelett und Kartoffelpüree bekommen mit einem kleinen Löffel eine grüne Note.
Lagere das Glas kühl, trocken und dunkel. Nach dem Öffnen gehört es in den Kühlschrank. Streich die Oberfläche nach jeder Entnahme glatt, bedeck sie mit etwas Olivenöl und nimm immer einen sauberen Löffel, dann hält sich das Pesto länger.
Unser Tipp: Brat neue Kartoffeln mit Schale in der Pfanne, bis sie knusprig sind, und schwenk sie vom Herd genommen mit einem Esslöffel Pesto. Dazu ein Klecks Joghurt. Das ist ein Abendessen für zwei in zwanzig Minuten.
Herkunft
Die Zedernüsse im Pesto kommen aus dem Altai-Gebirge in Sibirien, aus bio-zertifizierter Wildsammlung. Sammlerfamilien ziehen im Spätsommer für zwei bis drei Wochen mit Zelten in die Wälder, klettern auf die Bäume und pflücken die Zapfen von Hand. Die Zapfen trocknen rund eine Woche, dann werden die Nüsse vor Ort geschält, sortiert und vakuumiert, bevor sie per Lkw und Zug in die Pfalz reisen. Der Bärlauch stammt ebenfalls aus zertifizierter Wildsammlung.
Verarbeitet wird das Pesto in der Manufaktur von TAIGA Naturkost in Harthausen in der Pfalz, die Verwaltung sitzt in Neustadt an der Weinstraße. Die Geschichte des Betriebs beginnt 1999, als der russische Komponist Alexander Sojnikow in die Pfalz einwandert und dort zunächst einen Verlag gründet. 2004 folgen die Bio-Zertifizierung und das Zedernuss-Projekt im Altai, 2010 die Marke TAIGA Naturkost. Heute führt sein Sohn Jaroslaw Sojnikow das Unternehmen in zweiter Generation. Laut Hersteller ist das Team jedes Jahr zur Ernte und zur Bio-Kontrolle der Sammelgebiete vor Ort.
Das Pesto wird kalt abgefüllt und nicht erhitzt. Der Hersteller nennt das Rohkostqualität. Das Glas hat einen Schraubverschluss und gerade Innenwände, so kommst du mit dem Löffel bis in die Ecken.
Für wen
Das Waldpesto ist für alle, die Bärlauch lieben und ihn das ganze Jahr im Haus haben wollen. Es passt in die vegane Küche, weil es ohne Käse auskommt, und in die Feierabendküche, weil die Nudeln in zehn Minuten auf dem Tisch stehen. Für Familien ist es ein Vorrat im Schrank, für Pesto-Fans eine neue Sorte neben Basilikum und Tomate. Als Mitbringsel funktioniert das Glas zusammen mit einer Packung guter Pasta.
Wer das Waldaroma pur möchte, nimmt das Zedernuss-Mus von TAIGA Naturkost, aus hundert Prozent Zedernüssen. Weitere Sorten anderer Hersteller findest du in unserer Kategorie Pesto, alle Produkte aus der Pfalz auf der Seite von TAIGA Naturkost.
Hinweis: Das Pesto enthält Zedernüsse, eine Pinienkern-Art. Eine Spurenangabe macht der Hersteller nicht. Nicht geeignet ist es für alle, die auf Nüsse allergisch reagieren, und für Gerichte, die lange kochen sollen.
Ein Bärlauch-Pesto mit sibirischen Zedernüssen aus der Pfalz, vegan und kalt abgefüllt – für Pasta, Brot und die schnelle Küche am Abend.