Lang Weinessig Tunke Dornfelder & Dattel. Essig-Tunke mit Dattel – würzig, süß-säuerlich, 335 ml.
Lang Weinessig Tunke Dornfelder & Dattel ist eine leicht cremige Essig-Tunke aus der Südpfalz. Sie besteht aus konzentriertem Dornfelderwein (20 Prozent), Rotweinessig (17 Prozent) und Datteln (10 Prozent), dazu Zwiebeln, Senf, Tomatenmark und Meersalz. Süß-säuerlich und würzig, gesüßt aus Traubenmost und Frucht, ohne Zusatz von Kristallzucker. 335 ml für Dip, Dressing und Grillsauce.
Tunke Dornfelder & Dattel von Lang Weinessig gehört zu einer Produktart, die zwischen Dip, Dressing und Sauce steht. Eine Tunke ist eine Essigzubereitung mit Wein, Frucht und Senf. Sie ist dicker als eine Vinaigrette und doch flüssig genug zum Löffeln, Marinieren und Anrühren. Diese Sorte ist die würzige unter den vier Tunken von Lang. Sie gehört bei uns zu den beliebtesten.
Dornfelder und Dattel geben Tiefe, der Essig hält dagegen
Die Tunke schmeckt süß-säuerlich und deutlich würziger als die hellen Sorten im Sortiment. Der Hersteller nennt sie orientalisch-würzig, und das trifft es gut.
Der Dornfelder liefert die dunkle, kräftige Rotweinnote. Die Dattel bringt eine weiche, fruchtige Süße, Zwiebel und Senf würzen im Hintergrund, das Tomatenmark rundet ab. Der Rotweinessig hält die Süße in Balance, sodass am Ende eine frische Säure bleibt. Der Geschmack ist voll, aber nicht schwer.
Die Konsistenz ist leicht cremig. Sie bleibt am Brot, am Gemüsestick und am Fleischstück hängen. Wer eine dünne Salatsauce möchte, lockert die Tunke vor dem Anmachen mit etwas Öl und Wasser auf.
Ein Wort zur Süße: Sie stammt aus Traubenmost, Weinkonzentrat und Dattel. Deshalb schmeckt die Tunke rund und fruchtig, und ein Löffel reicht meist aus. Im Vergleich zur Riesling-Feige-Tunke ist sie dunkler und würziger, im Vergleich zur Weißburgunder-Aprikose-Tunke deutlich kräftiger.
Ein Rezept, viele Einsätze: Salat, Dip, Grillsauce
Die Tunke ist ein Allrounder: Sie funktioniert als Dip, als Dressing für kräftige Salate, als Marinade und als Sauce zum Grillen.
Für den Salat rührst du zwei Esslöffel Tunke mit einem Esslöffel Öl und einem Schuss Wasser glatt. Das passt zu Feldsalat, Rucola, Rote Bete oder einem Salat mit Ziegenkäse und Nüssen. Kräftige Blätter halten die dunkle Würze gut aus.
Auf dem Grill bestreichst du Hähnchenschenkel, Schweinenacken oder Rippchen in den letzten Minuten mit der Tunke. Der Hersteller nennt sie ausdrücklich als BBQ-Sauce, und die Datteln geben dem Fleisch außen eine dunkle, süßliche Kruste. Auch Grillgemüse wie Aubergine, Zucchini und Paprika verträgt sie gut.
Als Dip stellst du sie mit Brot, Rohkost-Sticks, Käsewürfeln und kalten Fleischstreifen auf den Tisch. Bei einer größeren Runde ist die große Flasche ein guter Begleiter, weil jeder etwas anderes eintunkt und nachlegt.
Für ein schnelles Abendessen mischst du einen Löffel Tunke unter warme Kartoffeln oder in einen Nudelsalat. Am nächsten Tag hat alles Geschmack gezogen, und du hast ein Mittagessen für das Büro. Beim Raclette oder Fondue steht sie als zusätzlicher Dip neben den üblichen Saucen und macht aus einfachem Brot und Gemüse einen eigenen Gang.
Auch im Kleinen lohnt sie sich: ein Löffel auf das Käsebrot, zu Kurzgebratenem aus der Pfanne, zu kaltem Braten vom Vortag oder als würzige Schicht im Wrap.
Unser Tipp: Ein Löffel Tunke in der Bratensauce oder im Schmorgericht, kurz vor dem Servieren eingerührt, gibt Tiefe und eine dezente Süße. Fang sparsam an, die Tunke ist würzig.
Bei der Dosierung gilt: zum Dippen pur in der Schale, zum Marinieren zwei bis drei Esslöffel auf ein halbes Kilo Fleisch oder Gemüse, im Salat zwei Esslöffel für zwei Portionen. Beim Erhitzen sparsam sein, denn die Süße aus Wein und Dattel karamellisiert schnell und wird bei hoher Hitze leicht dunkel.
Weine aus einem Bio-Weingut, Handwerk aus der Sterneküche
Weine eines bio-zertifizierten Weinguts in der Südpfalz sind die Basis dieser Tunke. Sie geben ihr laut Hersteller die charaktervolle Tiefe.
Lang Weinessig ist eine Manufaktur in Gommersheim in der Südpfalz. Gegründet hat sie der gelernte Koch Jens Michael Lang, der in der Sterneküche gelernt hat. Seit über zehn Jahren stellt er Weinessige, Vinaigretten, Fruchtbalsame und fertige Salatsaucen her. Die Tunken sind sein Weg, Essig in die Alltagsküche zu bringen: als Dip, als Würze, als Sauce.
Bei dieser Sorte liegen die Zahlen offen auf der Zutatenliste: 20 Prozent Dornfelderwein, 17 Prozent Rotweinessig, 10 Prozent Datteln. Das Wort „Tunke" ist dabei wörtlich gemeint. Der Hersteller schreibt dazu selbst, getunkt werde alles, was zu tunken geht.
Für alle, die oft tunken, marinieren und grillen
Die 335-ml-Flasche ist für Haushalte, in denen die Tunke regelmäßig auf den Tisch kommt: für Familien, Grillfreunde und Gastgeber. Wer gern kocht, kommt damit weit.
Wer die Sorte erst kennenlernen möchte, startet mit der kleinen 175-ml-Flasche. Sie passt in jeden Kühlschrank und ist die bessere Wahl für einen kleinen Haushalt oder als Mitbringsel.
Für Vielnutzer hat die große Flasche einen praktischen Vorteil: Du musst nicht nach wenigen Malen nachbestellen, und die Tunke steht für Grillabende, Buffets und den spontanen Dip-Abend bereit. Wer mit Freunden grillt, stellt sie einfach als Sauce in den Mittelpunkt.
Ein Vorrat lohnt sich außerdem, wenn du mehrere Tunken im Haus hast. Die helle Schwester Weißburgunder & Aprikose ist die mildeste Sorte und passt zu leichten Salaten und Geflügel. Die Dornfelder-Tunke übernimmt alles, was kräftiger ist. Alle Produkte des Herstellers findest du auf der Lang-Weinessig-Seite.
Nicht geeignet ist die Tunke bei Senfallergie, denn Senf gehört zu den Zutaten. Dornfelderwein und Rotweinessig enthalten Sulfite. Und wer eine helle, leichte Sauce für zarten Fisch sucht, greift besser zur Sorte mit Weißburgunder.
Eine Essig-Tunke mit Dornfelder und Dattel – für den Grill, den kräftigen Salat und den Dip-Abend mit Freunden.