Genusskoarl WienerWürze, 100 ml. Fermentierte Bio-Würzsauce aus Lupine und Hafer – herzhaft, vegan, die kleine Flasche zum Kennenlernen.
Genusskoarl WienerWürze, 100 ml ist eine fermentierte Bio-Würzsauce aus Wasser, 23 Prozent Lupinen, 11 Prozent Hafer und unjodiertem Salz, gebraut und abgefüllt in der Manufaktur in Wolkersdorf im Weinviertel. Herzhaft, salzig, mit zarter Umami-Tiefe, vegan. Vier Zutaten aus österreichischer Bio-Landwirtschaft, ohne Zusatzstoffe und ohne Soja.
WienerWürze von Genusskoarl ist eine Lupinen-Würzsauce: eine flüssige Würze, die du wie Sojasauce einsetzt, die aber aus heimischen Hülsenfrüchten und Getreide entsteht. Lupinen und Hafer werden mit Salz und Wasser angesetzt und fermentiert. Dabei zerlegen Mikroorganismen und Enzyme das Eiweiß der Lupinen nach und nach in seine Bausteine. Aus dem hellen Ansatz wird so über mehrere Monate eine dunkle, herzhafte Flüssigkeit. Das Verfahren hat Genusskoarl ein Jahr lang mit Prof. Henry Jäger von der Universität für Bodenkultur Wien entwickelt. Die Idee dahinter: eine österreichische Alternative zur klassischen Sojasauce, aus Rohstoffen, die vor der Haustür wachsen. Die 100-ml-Flasche ist die Größe zum Kennenlernen, klein genug für den Esstisch und groß genug für viele Suppen, Saucen und Dressings.
Geschmack: herzhaft, salzig, mit zarter Umami-Tiefe
Die Würze schmeckt herzhaft und salzig, mit einer würzigen Tiefe, die der Hersteller als zart beschreibt. Sie ist dünnflüssig und dunkelbraun und würzt, statt zu süßen oder zu binden. Am Gaumen bleibt nach dem Salz eine milde, runde Würze, die noch eine Weile anhält.
Das Besondere ist, wie sie wirkt. Ein paar Tropfen machen eine Suppe oder eine Sauce voller und runder, und trotzdem schmeckst du die Würze selbst kaum heraus. Genusskoarl nennt das den letzten Schliff: für Gerichte, die gut sind, denen aber noch etwas fehlt. Diese Tiefe kommt allein aus der Fermentation, aus Lupine, Hafer, Salz und Zeit.
Neben einer klassischen Sojasauce aus Soja und Weizen wirkt sie zarter und klarer im Geschmack, mit demselben Zweck in der Küche. Wer eine kräftige, süßliche Sauce zum Dippen erwartet, wird sie zurückhaltend finden. Diese Zurückhaltung ist Absicht: Die Würze soll das Gericht tragen und dabei selbst im Hintergrund bleiben.
Weil sie salzig ist, übernimmt sie einen Teil des Salzens. Schmecke das Gericht also zuerst mit der Würze ab und salze erst danach nach, sonst wird es schnell zu viel.
Verwendung: ein paar Tropfen in Suppe, Sauce, Dressing und Teig
Genusskoarl empfiehlt die Würze für Fleisch- und Gemüsegerichte, Saucen, Suppen, Eintöpfe, Marinaden, Salatdressings und Reisgerichte. Sie funktioniert warm und kalt, zum Mitkochen und zum Abschmecken auf dem Teller. Dosiert wird tropfenweise: Oft reichen schon wenige Tropfen, und mehr gibst du erst nach dem Probieren dazu.
Im Alltag sieht das so aus: ein paar Spritzer in die Gemüsesuppe, bevor sie auf den Tisch kommt. Ein Teelöffel in die Bratensauce vom Sonntag, wenn ihr die Tiefe fehlt. Ein paar Tropfen in Essig und Öl, und das Dressing für den grünen Salat hat auf einmal Rückgrat.
Reisgerichte und Eintöpfe nehmen die Würze ebenfalls gut auf. Ein paar Tropfen kommen ins Kochwasser für den Reis, ein Teelöffel in den Linseneintopf, ein Schuss in die Marinade für Tofu oder Hähnchen. Überall gilt dieselbe Regel: erst wenig, dann probieren, dann nachlegen.
Auch in Teigen hat sie ihren Platz. Der Hersteller gibt einen Esslöffel in den Brotteig oder würzt damit pikantes Gebäck. Pasteten, Linsengerichte und Marinaden für Gemüse vom Grill vertragen ebenfalls einen Schuss. Die kleine Flasche steht dafür am besten direkt neben Salz und Pfeffer auf dem Tisch, wo jeder selbst nachwürzen kann.
Nach dem Öffnen bewahrst du die Flasche gut verschlossen auf. Das Mindesthaltbarkeitsdatum steht auf dem Etikett.
Unser Tipp: Probier die Würze zuerst pur, ein Tropfen auf den Handrücken oder auf eine Scheibe Gurke. So weißt du in wenigen Sekunden, wie salzig und wie würzig sie ist, und dosierst beim ersten Kochen gleich richtig.
Herkunft: Lupinen und Hafer aus Niederösterreich, gebraut in Wolkersdorf
Genusskoarl ist eine Würzmanufaktur in Wolkersdorf im Weinviertel, Niederösterreich. Gegründet hat sie Karl Severin Traugott, Diplomingenieur, im Oktober 2016 in Wien. Diese Würzsauce war sein erstes Produkt, und sie ist bis heute die vielseitigste im Sortiment. Seit 2019 wird in der eigenen Manufaktur in Wolkersdorf fermentiert, gebraut, abgefüllt und verpackt.
Die Rohstoffe kommen alle aus österreichischer Bio-Landwirtschaft, kontrolliert von der Austria Bio Garantie unter der Nummer AT-BIO-301. Die Lupinen wachsen in Niederösterreich, der Hafer kommt vom Biohof Lust-Sauberer in Schalladorf im Weinviertel. Das Salz stammt aus der Saline in Ebensee und ist unjodiert, das Wasser aus dem Netz der Gemeinde Wolkersdorf. Das ist die ganze Zutatenliste.
Der Ansatz reift mehrere Monate, danach wird er abgepresst und abgefüllt. Was beim Pressen übrig bleibt, wird mit einem Partnerbetrieb zu Gewürzmischungen weiterverarbeitet. Genusskoarl arbeitet ohne Zusatzstoffe: Farbe und Würze kommen allein aus Lupine, Hafer, Salz und Zeit. Das gilt für jede Flasche aus Wolkersdorf, von der kleinen Flasche bis zum 5-Liter-Kanister.
Für wen: Einsteiger, Tischwürzer und alle, die Sojasauce aus der Region suchen
Die 100-ml-Flasche passt zu allen, die die Würze zum ersten Mal probieren, und zu Haushalten, in denen sie vor allem bei Tisch zum Einsatz kommt. Sie ist handlich, steht gut neben dem Salzstreuer und reicht bei tropfenweiser Dosierung über Wochen. Als Mitbringsel für Freunde, die gern kochen, funktioniert sie ebenfalls, der Inhalt erklärt sich auf dem Etikett von selbst. Auch für kleine Küchen, in denen jede Flasche ihren Platz braucht, ist die Größe praktisch.
Wer sie schon kennt und regelmäßig damit kocht, nimmt die WienerWürze in der 250-ml-Flasche für die Küche. Wer es rauchig mag, findet in der TirolerWürze dieselbe Basis mit geräuchertem Salz. Alle Würzen und Misos aus Wolkersdorf stehen auf der Genusskoarl-Seite, weitere Sorten anderer Hersteller in unserer Kategorie Würzsaucen.
Hinweis: Die Würze enthält Lupine und Hafer, also glutenhaltiges Getreide. Nicht geeignet ist sie für alle, die auf Lupine oder Gluten reagieren, und für alle, die eine dicke, süße Sauce zum Dippen suchen.
Eine fermentierte Bio-Würzsauce aus Lupine und Hafer aus dem Weinviertel – in der 100-ml-Flasche zum Kennenlernen und für den Tisch.