Boris Sauerborn nimmt die Dinge gerne selbst in die Hand. Dabei ist der Feinschmecker auf eine besondere Rezeptur gestoßen. Mit kurzer Zutatenliste stellt er Tomatensauce her: Der hessische Ketchup Zum Heiligen Stein hat Erfolg und schmeckt einmalig gut.
Gespräch mit Boris Sauerborn von Zum Heiligen Stein
Herr Sauerborn, Sie lieben es, die Dinge selbst in die Hand zu nehmen. Woher kommt diese Leidenschaft?
Eigentlich bin ich studierter Volljurist. Ich habe irgendwann im Job gemerkt, dass mich reine Kopfarbeit nicht erfüllt. Ich wollte etwas mit meinen Händen machen und ein Produkt herstellen. Da hatte ich 2010 die Gelegenheit, das Restaurant meiner Eltern zu übernehmen. Ich wollte einen klaren Schnitt zu meiner alten Arbeit. Ich finde es einfach toll, am Ende des Tages zu sehen, was man geschafft hat. Bei mir war alles Learning by Doing.
Warum haben Sie nebenbei hochwertige Lebensmittel erzeugt?
Von Anfang an wollte ich neben dem Restaurantbetrieb eigene Produkte als zweites Standbein aufbauen. Ketchup ist im Restaurant ein Klassiker — und ich war ehrlich gesagt nie zufrieden mit den industriellen Varianten. Zu süß, zu künstlich, zu viele Zusatzstoffe. Also habe ich angefangen, selbst zu experimentieren.
Was macht euren Ketchup besonders?
Kurze Zutatenliste, hochwertige Tomaten, sorgfältige Herstellung — keine Konservierungsstoffe, keine künstlichen Aromen, kein Geschmacksverstärker. Stattdessen die ehrliche Süße der Tomate und ein ausgewogenes Würzprofil. Das schmeckt man.