Wajos Grissini mit Tomate-Basilikum. Knusprige Brotstangen aus Weizenmehl und Olivenöl mit 3,7 Prozent Basilikum und Tomate – das Gebäck für Antipasti, Dips und den Aperitif.
Wajos Grissini mit Tomate-Basilikum sind dünne, knusprige Brotstangen aus Weizenmehl, Olivenöl, Palmöl, 3,7 Prozent Basilikum, Hefe und 1,9 Prozent Tomaten, 200 g von Wajos aus Dohr an der Mosel. Kein weiches Brot, keine Cracker mit Käsegeschmack und kein Knabberzeug aus der Tüte, sondern Dauergebäck nach italienischer Art – würzig, mit Kräutern, zum Dippen und Knabbern.
Grissini mit Tomate-Basilikum von Wajos stehen bei uns im Glas auf dem Tisch, wenn die Gäste schon da sind und das Essen noch im Ofen. Ein Glas Wein, ein paar Oliven, ein Schälchen Aioli – und die Grissini, an denen sich alle bedienen, ganz beiläufig. Bei uns sind sie die dritte feste Grissini-Sorte im Regal, neben den neutralen Mini Grissini und der Knoblauch-Variante. Der Grund ist simpel: Tomate und Basilikum passen zu allem, was sonst auf dem Tisch steht, und die Stangen knacken beim Abbeißen so, wie ein Grissino knacken soll.
Knusprig und würzig, mit Basilikum vorn und Tomate als Farbe
Die Stangen sind dünn, lang, mit grünen Basilikumflecken und einem leicht rötlichen Ton von der Tomate. Beim Abbeißen brechen sie trocken und splittrig, statt zu bröseln. Der Geschmack ist zuerst Brot – Weizen, Hefe, ein Hauch Malz –, dann Basilikum, das mit 3,7 Prozent deutlich schmeckbar ist, und dahinter die Tomate, mild und leicht süßlich. Salz ist da, aber zurückhaltend, 2,3 Gramm auf 100 Gramm. Olivenöl gibt die Zartheit, die Grissini von hartem Zwieback unterscheidet. Nach der dritten Stange merkst du, dass die Kräuter mehr als Deko sind: Der Basilikumgeschmack bleibt, auch wenn das Brot längst gegessen ist.
Ehrlich gesagt gehört dazu: Neben Olivenöl steckt auch Palmöl im Teig, das steht auf der Packung. Der Geschmack stammt aus Basilikum und Tomate, ein Aromazusatz fehlt. Sie enthalten Weizen und können Spuren von Sesam enthalten – für alle, die glutenfrei essen müssen, sind sie nicht geeignet.
Wer neutrale Brotstangen zum Schinken oder für Kinder sucht, greift zu den Mini Grissini – dünner, kürzer, kräuterfrei. Die Tomate-Basilikum-Variante ist die für den Tisch, an dem das Gebäck selbst schmecken darf.
Zum Aperitif, zu Antipasti, in den Dip und als Beilage zur Suppe
Der Klassiker ist der Aperitif: ein Glas Grissini neben Oliven, Käse und Wein, dazu ein Dip. Aioli, Tzatziki oder ein angerührter Bruschetta-Aufstrich passen, genauso Frischkäse mit Kräutern oder ein Klecks Pesto. Mit einer Scheibe Parmaschinken umwickelt sind sie die Vorspeise, die in zwei Minuten fertig ist und auf jedem Buffet zuerst leer wird.
Auf der Antipasti-Platte liegen sie zwischen Oliven, gegrillter Paprika, Mozzarella und getrockneten Tomaten – als das Brot, das niemand schneiden muss. Zur Tomatensuppe oder Minestrone ersetzen sie das Baguette, in den Salat gebrochen sind sie die Croutons, die knusprig bleiben. Und zu einer Käseplatte mit mildem Käse bringen Basilikum und Tomate das Kraut mit, das sonst fehlt.
Zuhause sind sie das Knabberzeug für den Abend, das anders schmeckt als Chips: zum Film, zum Wein, für Kinder als Stange in der Hand beim Warten aufs Essen. Auf dem Picknick, im Auto, im Lunchpaket – sie halten besser als Cracker und krümeln weniger als Brot.
Nicht geeignet sind sie zum Aufweichen in Saucen oder zum Überbacken – sie sind Dauergebäck, das trocken bleiben will. Angebrochen die Packung gut verschließen, sonst ziehen sie Feuchtigkeit und verlieren den Knack.
Unser Tipp: Grissini mit Tomate-Basilikum neben einer Schale Aioli aus der Würzmischung und ein paar Oliven – unser Aperitif, wenn Gäste kommen und das Essen noch im Ofen ist.
Ein italienisches Gebäck aus dem Regal einer Manufaktur an der Mosel
Die Grissini gehören zum italienischen Teil des Wajos-Sortiments, zusammen mit Pesto, Sugo und Nudeln. Wajos sitzt in Dohr bei Cochem an der Mosel, ein Familienunternehmen mit über 80 Mitarbeitern und rund 900 Artikeln, von denen die meisten dort selbst entstehen: Cremas, Öle, Gewürzmischungen, Liköre. Der Name kommt von Walter Josef Oster, dem Gründer einer Winzerfamilie in Ediger-Eller, die seit 15 Generationen an der Mosel Wein macht.
Er eröffnete in den 1980er-Jahren neben dem Weingut eine Likörmanufaktur, und sein Sohn Peter Oster machte daraus mit Ulf Schwichtenberg ab den 2000er-Jahren die Marke Wajos – der erste Store 2008 in Trier, heute Läden in ganz Deutschland. Dass Grissini bei einem Haus von der Mosel im Regal stehen, hat einen einfachen Grund: Die Öle, Cremas und Dips brauchen etwas, worauf sie kommen. Bei Wajos ist das Gebäck die Ergänzung zu dem, was in Dohr in die Flasche geht – und ein Familienunternehmen, das „kontrolliert kleiner arbeiten" will, wählt auch die zugekauften Produkte danach aus, ob sie zum Rest passen.
Das Gebäck für Gäste, für den Vorrat und für ein Paket mit Dip
Die Grissini sind die Packung für alle, die regelmäßig Gäste haben und sich das Brotbacken sparen wollen. 200 Gramm reichen für einen Abend mit sechs Leuten oder zwei Wochen Knabbern zu zweit, ungeöffnet halten sie im Vorratsschrank lange. Als Geschenk passen sie zu einer Dose Dip-Würzmischung oder einer Flasche Öl – ein Paket, das jemand am selben Abend aufmacht. Wer es kräftiger mag, nimmt die Grissini mit Knoblauch & Petersilie dazu; alle Snacks und Dips stehen auf unserer Wajos-Seite.
Nicht geeignet sind sie bei Gluten-Unverträglichkeit und für alle, die weiches Brot zum Dippen erwarten – das hier ist knusprig, und das soll es sein.
Weizen, Olivenöl, Basilikum und Tomate in einer dünnen Stange – die Grissini aus dem Wajos-Regal für den Abend, an dem Gäste kommen.