Schusters Shrub Heidelbeer-Himbeer Sirup. Fruchtsirup auf Apfelessig-Basis aus Heidelbeeren und Himbeeren – für Salatdressing, Limonade und Aperitif.
Schusters Shrub Heidelbeer-Himbeer Sirup ist ein Fruchtsirup auf Essigbasis aus Zucker, Apfelessig, Heidelbeeren und Himbeeren von Schusters Spezialitäten aus Untersteinbach im Steigerwald. Die Heidelbeeren stammen laut Hersteller aus eigenem Anbau. Alkoholfrei, 250 ml in der Glasflasche. Kein süßer Beerensirup, kein fertiges Dressing, kein Aromazusatz – drei Zutaten, die du selbst mit Wasser, Sekt oder Öl mischst.
Shrub Heidelbeer-Himbeer von Schusters Shrub ist laut Hersteller derzeit die beliebteste Sorte der Manufaktur. Shrub ist ein Fruchtsirup auf Essigbasis aus drei Zutaten: Frucht, Apfelessig, Zucker. Die Beeren kommen als ganze Frucht in Apfelessig und bleiben dort mehrere Wochen, bis der Essig ihre Farbe und ihr Aroma aufgenommen hat. Dann werden sie ausgepresst, der Fruchtessig wird mit Zucker abgeschmeckt und heiß abgefüllt. Der Essig säuert und hebt die Frucht hervor, das Aroma stammt allein aus den Beeren. Das Wort geht laut Hersteller auf das arabische „sharba" für Sirup zurück; im 19. Jahrhundert war Shrub in den USA als Himbeer-Essig-Getränk verbreitet. Hanna Schuster, studierte Lebensmitteltechnologin, lernte es in einem Auslandssemester in Pennsylvania kennen und entwickelte mit ihrer Mutter das erste eigene Rezept. Seit 2012 gibt es Shrub aus dem Steigerwald. Die Mischung aus Heidelbeere und Himbeere ist die Sorte, die am häufigsten den Weg in Salatschüssel und Glas findet.
Geschmack
Shrub Heidelbeer-Himbeer schmeckt intensiv fruchtig-beerig: Die Heidelbeere bringt dunkle Farbe und Tiefe, die Himbeere die helle, frische Beerennote darüber. Der Apfelessig hält beides mit seiner Säure zusammen.
Pur ist der Sirup konzentriert, süß und säuerlich zugleich – so soll er sein, denn er wird immer verdünnt oder in kleiner Menge verwendet. Mit Wasser gemischt entsteht eine Limonade, die nach Beeren schmeckt und weniger süß ist, als du es von Limonade kennst. Im Dressing übernimmt er die Rolle der Frucht: eine beerige Note, die zu grünem Salat, Ziegenkäse und Nüssen passt. Die Farbe ist tief violettrot und kommt allein aus den Beeren.
Wer einen süßen Beerensirup für Kinderlimonade erwartet, wird den Shrub als säuerlich empfinden. Der Essig ist Teil des Geschmacks und bleibt auch bei starker Verdünnung spürbar. Wer genau diese Frische an Beeren mag, hat hier die Sorte, die auch beim Hersteller am meisten nachgefragt wird.
Verwendung
Für das Salatdressing hat der Hersteller ein Rezept mit Gelinggarantie. Du verrührst fünf Esslöffel Weinessig mit ein bis zwei Esslöffeln Shrub, Salz und Pfeffer. Dann schlägst du je zwei Esslöffel Färberdistelöl und Olivenöl ein und gibst eine fein geschnittene Schalotte und frische Kräuter dazu.
Das Dressing passt zu Feld- und Blattsalaten und besonders zu Babyspinat mit Ziegenkäse. Schneller geht die Kurzform der Manufaktur: Shrub, ein Spritzer Zitronensaft, Öl, Salz und Pfeffer – in zwei Minuten fertig. In einer Barbecue-Sauce sorgt ein Löffel für eine fruchtige Note zum Grillfleisch. Im Dessert gießt du den Sirup als dünnen Spiegel über eine Panna Cotta.
Als Limonade gibst du einen Teil Shrub auf zehn bis fünfzehn Teile eisgekühltes, spritziges Mineralwasser, für ein 0,2-Liter-Glas also 1,5 bis 2 cl. Für den Aperitif ersetzt du das Wasser durch Sekt oder Prosecco im Verhältnis 1:10; laut Hersteller wird daraus ein fruchtiger Aperitif mit tiefroter Farbe. Zuerst der Sirup ins Glas, dann aufgießen, kurz umrühren. Für Gäste stellst du die Flasche einfach neben Sprudel und Sekt auf den Tisch, dann mischt sich jeder selbst.
Lagere die Flasche kühl und dunkel. Die rote Farbe stammt allein aus den Beeren und kann im Licht mit der Zeit ins Bräunliche gehen; der Geschmack bleibt dabei gleich. Laut Hersteller ist der Shrub drei Jahre haltbar und auch nach dem Öffnen ungekühlt lagerfähig.
Unser Tipp: Für Feldsalat mit Walnüssen und Ziegenkäse reicht die Kurzform vollkommen aus – Shrub, Zitronensaft, Öl. Rühr das Dressing erst kurz vor dem Servieren an, dann bleibt der Salat knackig und das Violett des Sirups sichtbar.
Herkunft
Schusters Spezialitäten sitzt in Untersteinbach, einem Ortsteil der Gemeinde Rauhenebrach im Landkreis Haßberge, mitten im Steigerwald in Franken. Johannes und Hanna Schuster führen die kleine Familienmanufaktur mit gläserner Produktion, Hofladen und Genussführungen; Hanna Schuster füllt mit ihrer Familie selbst ab.
Die Heidelbeeren für diese Sorte stammen laut Hersteller aus eigenem Anbau, die Himbeeren beschreibt er als aromatisch. Grundsätzlich verarbeitet die Familie Früchte so regional wie möglich und erntet einen Teil davon selbst. Weiche Beeren wandern als ganze Frucht in den Apfelessig, weil der Essig von allein in sie eindringt; harte Früchte wie Quitten werden vorher zerkleinert, Zitrusfrüchte in Scheiben geschnitten. Nach dem Auspressen wird der Fruchtessig abgeschmeckt und heiß abgefüllt, so bleibt er lange haltbar. Alles vom Rezept bis zum Etikett passiert laut Hersteller vor Ort. Wer in der Nähe ist, kann im Hofladen alle Sorten probieren. Bei der Genussführung zeigt die Familie die Abfüllung live im Produktionsraum und schenkt die Shrubs pur, als Dressing und als Limonade aus.
Mehr über die Familie und die anderen Sorten findest du auf unserer Schusters-Shrub-Seite.
Für wen
Shrub Heidelbeer-Himbeer ist die Flasche für alle, die Salat lieber mit eigenem Dressing anrichten als mit fertigem aus der Flasche. Am Sommerabend wird daraus die Limonade, die du selbst mischst, und mit Sekt der Aperitif vor dem Essen. Er passt auf den Familientisch, zum Aperitif mit Gästen und als Mitbringsel für Freunde, die gern kochen.
Wer Beeren pur mag, nimmt dazu den Shrub Himbeere Sirup, den Klassiker der Manufaktur; wer es dunkler und herber will, den Shrub Schwarze Johannisbeere Sirup. Weitere Sirupe stehen in unserer Kategorie Sirup. Nicht geeignet ist der Shrub für alle, die eine milde, süße Beerenlimonade suchen – die Säure des Apfelessigs gehört dazu.
Heidelbeeren aus eigenem Anbau, Himbeeren und Apfelessig – der Fruchtsirup aus dem Steigerwald, mit dem du Dressing, Limonade und Aperitif selbst mischst.