Vitelium Weiße Trüffelcreme, 50 g. Würzcreme aus Sahne, Caciocavallo und weißen Trüffeln aus Molise – cremig, vegetarisch, zum Kennenlernen.
Vitelium Weiße Trüffelcreme, 50 g ist eine Crema al Tartufo Bianco aus Molise in Süditalien: Sahne, 13 Prozent Caciocavallo, ein Würzöl aus dem eigenen nativen Olivenöl extra mit natürlichem Aroma, Gemüsebrühe, Weizenmehl und 4 Prozent weiße Trüffel (Tuber borchii und Tuber magnatum Pico). Cremig, würzig und vegetarisch, im 50-g-Glas. Kein Pesto, keine Pilzpaste, kein Öl zum Träufeln – eine Käse-Trüffel-Creme für Risotto und Pasta.
Weiße Trüffelcreme von Vitelium ist eine Würzcreme, in der weißer Trüffel auf Caciocavallo trifft, einen Pasta-Filata-Käse aus Molise. Pasta Filata heißt gezogener Teig: Der Käsebruch wird in heißem Wasser geknetet und gezogen, wie bei Mozzarella, und reift danach zu einem würzigen Käse. Sahne und Gemüsebrühe machen daraus eine Creme, Weizenmehl bindet, das Würzöl aus dem eigenen Olivenöl trägt den Trüffelduft. Für die Trüffelnote stehen zwei Arten im Glas: der Bianchetto (Tuber borchii) und ein Anteil Tuber magnatum Pico, der weiße Trüffel, für den Molise im Herbst bekannt ist. Sonntagabend, ein Risotto auf dem Herd, Gäste am Tisch. Ein Löffel Creme am Ende, und jemand fragt, wo der Trüffel herkommt.
Geschmack
Die Creme schmeckt zuerst nach Käse und Sahne, dann kommt der Trüffel, und er bleibt. Der Caciocavallo bringt eine würzige, leicht salzige Note mit, die an gereiften Bergkäse erinnert. Die Sahne macht alles weich und rund, die Gemüsebrühe gibt eine leise Süße von Karotte und Zwiebel dazu.
Der weiße Trüffel riecht anders als der Sommertrüffel in der Tartufata: schärfer, würziger, mit einer knoblauchartigen Note. Im Glas stecken echte Trüffelstücke, und das Würzöl mit natürlichem Aroma sorgt dafür, dass dieser Duft auch nach dem Erhitzen bleibt. Das Olivenöl selbst stammt aus den Hainen von Vitelium und bringt eine feine grüne Note mit.
Die Konsistenz ist die einer dicken Sauce: streichfähig auf Brot, flüssig genug, um sich im warmen Risotto zu verteilen. Wer eine Creme erwartet, die zur Hälfte aus Trüffel besteht, liest besser das Etikett: Vier Prozent Trüffel tragen den Geschmack, Sahne, Käse und Brühe geben die Fülle. Genau diese Mischung macht sie alltagstauglich.
Verwendung
Risotto ist der erste Weg. Koch ein einfaches Risotto mit Zwiebel, Brühe und Butter, und rühr zum Schluss pro Portion einen gehäuften Teelöffel Trüffelcreme ein. Parmesan brauchst du dann kaum noch, der Caciocavallo in der Creme übernimmt die Würze. Unser Rezept für Trüffel-Risotto zeigt die Schritte.
Für Pasta verrührst du zwei Esslöffel Creme mit einer Kelle Nudelwasser und schwenkst Tagliatelle oder Gnocchi darin. Das ergibt in fünf Minuten eine Sauce, die nach Restaurant schmeckt. Auch zu Ravioli mit Ricotta oder zu Kartoffelgnocchi passt sie, mit ein paar gebratenen Pilzen darüber.
Kalt ist die Creme ein vegetarischer Brotaufstrich: auf geröstetem Weißbrot mit Rucola, auf Crostini zum Aperitivo oder im Sandwich mit gegrillter Zucchini. Ein Teelöffel in Rührei oder Omelett, kurz bevor das Ei stockt, und das Sonntagsfrühstück bekommt eine Trüffelnote. Auch über Ofenkartoffeln, Blumenkohl oder Kürbis aus dem Ofen gibst du die Creme erst am Schluss.
Erhitze die Creme nur sanft und am Ende: Sie gehört in das fertige Gericht, nicht in die heiße Pfanne. Nach dem Öffnen stellst du das Glas in den Kühlschrank und brauchst es innerhalb weniger Tage auf. Ungeöffnet lagerst du es kühl und dunkel.
Unser Tipp: Für ein schnelles Abendessen zu zweit kochst du 200 Gramm Tagliatelle, röstest eine Handvoll Champignons in Butter an und rührst das halbe Glas Creme mit etwas Nudelwasser dazu. Pfeffer, ein paar Tropfen Weißes Trüffelöl darüber, fertig. Die andere Hälfte des Glases reicht am nächsten Tag für zwei Crostini.
Herkunft
Die Creme kommt aus Provvidenti, einem der kleinsten Dörfer Italiens, in der Provinz Campobasso in Molise. Die Region südlich der Abruzzen liegt in den Apenninen, und ihr Bergklima und die wilden Wälder bringen Trüffel hervor. Der weiße Trüffel gehört dort zur traditionellen Küche. Auch der Caciocavallo stammt aus Molise, Vitelium nennt ihn einen typischen Bergkäse der Region.
Vitelium ist eine italienische Manufaktur mit Büro in Hamburg. Dr. Davide Petrollino, Pflanzenbiologe aus Campobasso mit zehn Jahren Forschung an der Universität Ferrara, kümmert sich vor Ort um Anbau und Produktion. Seine Frau Constanze Engelbrecht führt die Vitelium GmbH von Hamburg aus. Die Trüffel liefert Angelo, ein befreundeter Trüffelsucher aus dem Nachbardorf, der seine Hunde selbst ausbildet. Das Olivenöl im Würzöl stammt aus den eigenen Hainen, darunter der kleine Hain mit jahrhundertealten Bäumen, den Davide von seinem Großvater geerbt hat.
Die Oliven dafür werden ab Mitte Oktober von Hand im grünen Reifegrad geerntet, innerhalb von sechs Stunden in die Mühle gebracht und unter 27 Grad zentrifugiert. Die Trüffelcremes entstehen jedes Jahr ab Oktober, parallel zur Olivenernte. Die Haine werden ohne Dünge- und Spritzmittel bewirtschaftet.
Für wen
Das 50-g-Glas ist die Größe zum Kennenlernen. Es reicht für ein Risotto für zwei oder für eine Pasta zu zweit mit zwei Crostini am Tag danach. Als Mitbringsel zum Essen bei Freunden ist es eine Alternative zur Flasche Wein, weil die Gastgeber damit am Wochenende selbst kochen. Wer die Creme häufiger verwendet, greift zur Weißen Trüffelcreme im 90-g-Glas.
Wer es vegan mag, nimmt das Trüffelpesto aus demselben Haus, das mit Champignons und Sommertrüffel arbeitet. Weitere Gläser findest du in unserer Kategorie Herzhafte Aufstriche, alle Produkte aus Molise auf der Vitelium-Seite. Wie Davide und Constanze zu Oliven und Trüffeln gekommen sind, erzählen sie im Interview.
Hinweis: Die Creme enthält Milch, Sellerie und Weizen (Gluten) und kann Spuren von Soja und Schalenfrüchten enthalten. Sie ist vegetarisch. Nicht geeignet ist sie für alle, die vegan essen oder Käse meiden.
Eine Weiße Trüffelcreme mit Caciocavallo im kleinen Glas – für das erste Risotto mit Trüffel, den Sonntagabend zu zweit und als Mitbringsel für Gastgeber.