Oregano ist der Klassiker unter den mediterranen Gewürzen und gehört zur Grundausstattung jeder Küche. Du kannst mit dem Kraut Kartoffel-, Fleisch- und Schmorgerichte perfekt veredeln. Frisch gepflückt passt die milde Kräuternote auch zu fruchtigen Desserts.
Steckbrief und schnelle Fakten
| Wissenschaftlicher Name | Origanum vulgare |
|---|---|
| Familie | Lippenblütler |
| Weitere Namen | Wilder Majoran, Gemeiner Dost, Dosten, Wilder Balsam, Bergminze, Orant |
| Ursprung | Mittelmeerraum |
| Verwendete Teile | Blühendes Kraut, Blätter |
Anbau im eigenen Garten
Oregano ist anspruchslos und gedeiht auf sonnigen, trockenen Standorten in durchlässigem Boden. Mehrjährig, winterhart in milden Lagen. Aussaat im Frühjahr oder Setzlinge kaufen. Regelmäßiges Schneiden fördert buschigen Wuchs.
Trocknen und konservieren
Erntezeitpunkt: kurz vor oder zu Beginn der Blüte (intensivstes Aroma). Stiele bündeln, kopfüber an einem luftigen, schattigen Ort trocknen. Die Blätter abrebeln und in einem luftdichten Glas aufbewahren.
Wie schmeckt Oregano?
Oregano hat ein intensiv-würziges, leicht bitteres Aroma — charakteristisch mediterran. Getrockneter Oregano ist dabei deutlich aromatischer als frischer; bei Bedarf einfach mehr nehmen, wenn frisch.
Verwendung in der Küche
- Pizza und Pasta: Der Klassiker schlechthin
- Tomatensaucen: Mit Knoblauch, Basilikum und Oregano
- Fleisch und Geflügel: Lamm, Hähnchen, Spareribs
- Mediterrane Gemüsegerichte: Auberginen, Paprika, Zucchini
- Kräutermarinaden: Mit Olivenöl, Knoblauch und Zitrone
- Griechischer Salat: Unverzichtbar im klassischen Horiatiki
Aufbewahrung
Getrockneter Oregano hält sich 1–2 Jahre. Trocken, dunkel, luftdicht lagern. Frische Triebe können kurzzeitig im Kühlschrank in einem Glas mit Wasser frischgehalten werden — oder eingefroren für später.