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Manuka Honig begeistert mit kräftig würzigem Geschmack und feiner Süße. Du kannst mit dem edlen Honig Müsli und Desserts verfeinern oder Suppen, Grillsaucen und Salatdressings veredeln.
Was ist Manuka Honig?
Manuka Honig gewinnt man aus den Blüten des Manuka-Baums — auch Teebaum oder Südseemyrte genannt. Die Bäume wachsen ausschließlich in den Bergregionen Neuseelands und im Südosten Australiens. Da die Jahreszeiten auf der Südhalbkugel der Erde entgegengesetzt verlaufen, beginnt die Blütezeit der Manuka-Bäume und die Hauptsaison des Manuka Honigs im Dezember und dauert bis in den australischen/neuseeländischen Spätsommer (Februar).
Wie schmeckt Manuka Honig?
Manuka Honig hat ein kräftiges, würziges Aroma mit feinen Anklängen an Karamell, Eukalyptus und ein leicht herb-erdiges Element. Seine Süße ist intensiver als bei vielen mitteleuropäischen Honigsorten, gleichzeitig hat er einen ungewöhnlich vielschichtigen Charakter.
MGO-Wert — was steckt dahinter?
Manuka Honig wird oft mit einem MGO-Wert (Methylglyoxal in mg/kg) gekennzeichnet. Diese Zahl ist ein Qualitätsmerkmal, das den Gehalt der charakteristischen Naturstoffe im Honig beschreibt. Je höher der MGO-Wert, desto intensiver in der Regel das Aroma — und desto höher der Preis.
Übliche Stufen: MGO 100+, 250+, 400+, 550+, 800+. Höhere Werte gelten als Premium-Qualität.
Verwendung in der Küche
- Pur: Ein Teelöffel direkt genießen
- Im Tee: In lauwarmem (nicht heißem) Tee einrühren, damit das Aroma erhalten bleibt
- Im Joghurt: Über Joghurt mit Nüssen und Beeren
- In Marinaden: Für Fleisch und Fisch — die kräftige Note passt zu Lamm, Wild und Lachs
- Im Dressing: Mit Apfelessig und Olivenöl — für Wintersalate
Worauf achten beim Kauf?
- Herkunft: Echter Manuka Honig stammt aus Neuseeland oder Australien
- UMF- oder MGO-Wert: Diese Qualitätskennzeichnung sollte sichtbar sein
- Naturbelassen: Nicht erhitzt, schonend gefiltert
- Vertrauenswürdige Hersteller: Im Fachhandel kaufen, nicht im Internet von unbekannten Quellen
Wichtiger Hinweis für Säuglinge
Honig sollte Kindern im ersten Lebensjahr nicht gegeben werden (Botulismus-Risiko).