Sossen Eckart Berliner Curry Sauce. Currysauce aus Tomate, Orangensaft und Gewürzen – vegan, ausgewogen, von Hand gekocht in Berlin.
Sossen Eckart Berliner Curry Sauce ist eine vegane Currysauce aus Tomatenpüree, Orangensaft, Tomatenmark, Branntwein- und Apfelessig, Zwiebeln, Knoblauch und Gewürzen. Abgeschmeckt wird sie mit Zucker, Salz, etwas Sojasauce und Zitronensaft. Thomas Eckart kocht sie mit seinem Team in Berlin von Hand ein. 250 ml in der Glasflasche, ohne künstliche Zusätze.
In Berlin gehört die Currywurst zum Stadtbild wie die S-Bahn und der Fernsehturm. Ob am Imbiss unter der Hochbahn oder nach dem Fußballspiel: Was sie ausmacht, ist die Sauce. Currysauce ist im Kern eine dicke, süß-säuerliche Tomatensauce, die mit Curry und weiteren Gewürzen abgeschmeckt wird. Sie kommt über die in Scheiben geschnittene Wurst, oft noch mit einer Prise Currypulver obendrauf. Berliner Curry Sauce von Eckart ist seine Fassung dieses Klassikers, gekocht in der Stadt, in der er seit Jahrzehnten lebt. Er selbst nennt sie sein Curry-Spezial in der Flasche. Fehlen nur noch die Wurst des Vertrauens, Pommes und ein Bier, so sein Kommentar.
Tomate und Orange, rund und ausgewogen
Den Grundton setzt die Tomate, als Püree und als Mark. Sie gibt der Sauce Körper und eine tiefe, fruchtige Farbe. Orangensaft bringt eine zweite Fruchtnote mit, die frischer und heller wirkt als reine Tomate.
Gegen die Süße arbeiten zwei Essige, Branntweinessig und Apfelessig. Sie geben der Sauce die typische Säure, die eine Currywurst braucht, damit sie zwischen Wurst und Pommes saftig wirkt. Zwiebel und Knoblauch sorgen für Würze, ein Schuss Sojasauce für salzige Tiefe. Zitronensaft bringt am Ende noch einmal Frische.
Das Herz der Sauce sind die Gewürze. Die Zutatenliste nennt sie schlicht „Gewürze“, die genaue Mischung ist Eckarts Sache. Sie gibt der Sauce ihren Currycharakter: warm, würzig, mit einer feinen gelben Note im Hintergrund.
Eckart betont vor allem die Ausgewogenheit der Sauce. Süße, Säure und Würze halten sich die Waage, keine Seite drängt sich vor. Am Imbiss kommt Currysauce meist warm über die Wurst. Wer sie so erwartet, erwärmt sie vorher kurz in einem kleinen Topf.
Zur Currywurst – und zu allem, was dazu passt
Die naheliegende Verwendung ist die Currywurst. Du brätst eine Brühwurst oder Bratwurst in der Pfanne oder auf dem Grill, schneidest sie in Scheiben und gießt die Sauce darüber. Dazu gehören Pommes oder ein Brötchen.
Eckart verspricht aber auch, dass die Sauce nicht nur zur Wurst schmeckt. Zu Pommes allein ist sie eine würzige Alternative zum Ketchup. Zu Frikadellen, Schnitzel oder kurz gebratenem Hähnchen stellst du sie als Dip auf den Tisch.
Weil die Sauce vegan ist, eignet sie sich auch für die fleischlose Currywurst. Eine vegetarische oder vegane Wurst aus der Pfanne bekommt damit den gleichen Imbisscharakter. Gebratener Tofu in Würfeln oder Ofenkartoffeln funktionieren ebenso. Auch zu Bratkartoffeln mit Spiegelei bringt ein Klecks der Sauce Abwechslung.
Als Grundlage für einen schnellen Dip verrührst du die Sauce mit etwas Schmand oder Joghurt. Das passt zu Gemüsesticks, Kartoffelspalten und Pommes aus dem Ofen.
Am Grillabend steht sie neben den anderen Saucen bereit, für alle, die ihre Bratwurst lieber nach Berliner Art essen. Auch auf einem Brötchen mit gegrillter Wurst und Zwiebeln macht sie sich gut.
Unser Tipp: Für die Currywurst wie am Imbiss erwärmst du die Sauce kurz in einem kleinen Topf. Gieß sie dann über die geschnittene Wurst und streu eine Prise Currypulver darüber.
Hinweis: Die Sauce enthält Soja und Weizen aus der Sojasauce. Laut Hersteller ist sie vegan. Nach dem Öffnen gehört sie in den Kühlschrank, dort hält sie laut Eckart viele Wochen.
Ein Münchner kocht Berlins Imbissklassiker
Thomas Eckart stammt aus München, lebt aber seit mehr als der Hälfte seines Lebens in Berlin. Eine Berliner Curry Sauce aus seiner Küche ist also die Sauce eines Wahlberliners, der die Stadt längst gut kennt.
Seit 2009 ist er mit seinen Saucen selbstständig. Sein Ziel war von Anfang an eine geschmackliche Alternative zum Einheitsbrei der Industrie, wie er es selbst formuliert. Die Currysauce ist eine seiner neueren Sorten und trägt auf dem Etikett die N°9. Damit hat sie die höchste Nummer in seiner Reihe, die mit der Steak Sauce beginnt.
Gekocht wird in Berlin, in Handarbeit und gemeinsam mit seinem Team. Eckart betont, dass seine Saucen frisch gekocht und nicht auf Halde produziert werden. Jede Flasche geht nach seinen Worten mindestens einmal durch seine Hände. Statt Wasser hinzuzufügen, kocht er die Sauce so lange ein, bis sie die richtige Konsistenz hat.
Auf dem Etikett stehen sein Porträt und der Schriftzug „Handmade in Berlin“. Künstliche Zusätze, Geschmacksverstärker und Konservierungsstoffe lässt er weg. Neben Privatkunden beliefert er laut eigener Auskunft auch Restaurants und Imbisse. Eine Currysauce aus Berlin, die auch an Imbisstheken steht, passt gut in dieses Bild.
Für Currywurst-Fans und Berliner in der Ferne
Die Sauce ist für alle, die Currywurst lieben und sie zu Hause genauso haben wollen wie am Imbiss. Sie passt zum schnellen Feierabendessen, zum Fußballabend mit Freunden und zum Grillfest im Garten. Als Mitbringsel ist sie ein Stück Berlin in der Flasche, gerade für Berliner, die weggezogen sind und den Geschmack vermissen.
Für einen Imbissabend zu Hause stellst du gebratene Würste, Pommes und die Sauce auf den Tisch. Jeder baut sich seine Portion selbst zusammen, mit so viel Sauce und Currypulver, wie er mag.
Zu Pommes und Burger gehört auch der Tomatenketchup von Eckart, mit Ahornsirup gesüßt. Für leichte Chili-Schärfe am Grill gibt es die Grillsauce scharf. Alle Saucen findest du auf der Eckart-Seite, weitere in unserer Kategorie Ketchup & Grillsaucen.
Nicht geeignet ist die Sauce für alle, die Soja oder Weizen meiden müssen.
Eine vegane Currysauce aus Tomate, Orangensaft und Gewürzen, von Hand gekocht in Berlin – für die Currywurst zu Hause und alles, was dazugehört.