DR. HÖHL'S BioEss Apfelessig naturtrüb. Bio-Apfelessig aus ganzen Streuobstwiesenäpfeln – naturtrüb, mild und doppelt fermentiert.
DR. HÖHL'S BioEss Apfelessig naturtrüb ist ein Bio-Apfelessig mit 5 % Säure aus dem Direktsaft ganzer Äpfel von deutschen Streuobstwiesen. Die Marke BioEss stammt von der Familie Höhl aus Maintal bei Frankfurt. In der 500-ml-Glasflasche stecken Äpfel und sonst nichts, ungefiltert und vegan.
BioEss Apfelessig naturtrüb von DR. HÖHL'S ist ein Essig in seiner ursprünglichen Form. Apfelessig entsteht in zwei Gärschritten. Zuerst verwandeln Hefen den Zucker im frisch gepressten Apfelsaft in Alkohol, es entsteht ein Apfelwein. Danach machen Essigsäurebakterien aus diesem Alkohol Essigsäure. Genau diese doppelte Fermentation nennt der Hersteller ausdrücklich. Bei BioEss beginnt sie mit Direktsaft aus ganzen Bio-Äpfeln, also mit Schale und Kerngehäuse gepresst. Naturtrüb heißt: Der Essig wird nach der Gärung nicht klar gefiltert. Der feine Trub aus Fruchtbestandteilen bleibt in der Flasche und setzt sich mit der Zeit am Boden ab. Schwenke die Flasche deshalb vor dem Ausgießen kurz. Laut Hersteller schmeckt der Essig durch diesen Trub milder als seine klare Schwester. Die Zutatenliste ist so kurz wie möglich: ganze Bio-Äpfel. Schweflige Säure und Zusätze kommen laut DR. HÖHL'S nicht hinein. Bei uns zählt der naturtrübe BioEss seit Jahren zu den beliebtesten Essigen im Regal.
Geschmack
Mild und aromatisch, so beschreibt DR. HÖHL'S den Geschmack. Im Glas riecht der Essig deutlich nach Apfel, nach reifem Fruchtfleisch und ein wenig nach Most. Die Säure ist klar da, wirkt aber runder als bei einem gefilterten Essig. Mit 5 % liegt sie im üblichen Bereich für Apfelessig.
Auf der Zunge fühlt sich der naturtrübe Essig etwas voller an. Das liegt an den Schwebstoffen aus der Frucht, die auch für die goldene, leicht trübe Farbe sorgen. Süße bringt er kaum mit, denn der Fruchtzucker ist bei der Gärung fast vollständig zu Säure geworden. Was bleibt, ist ein frischer, fruchtiger Apfelton mit einem kurzen, sauberen Abgang.
Weil hier Äpfel von Streuobstwiesen verarbeitet werden, schmeckt der Essig nach einer Mischung vieler Sorten. Das gibt ihm mehr Tiefe als einem Essig aus einer einzigen Tafelapfelsorte. Wer einen glasklaren, neutralen Essig für helle Saucen erwartet, wird die Trübung als störend empfinden. Für solche Fälle gibt es den gefilterten BioEss.
Verwendung
Der naturtrübe BioEss ist ein Alltagsessig für Salat, Suppe und Glas. Laut Hersteller trinken viele ihn verdünnt in Wasser als täglichen Apfelessig-Drink. Ein Esslöffel in einem großen Glas Wasser reicht, wer mag, gibt einen Teelöffel Honig dazu. Wärmer schmeckt die Mischung mit heißem Wasser und einer Zimtstange.
In der Küche nennt DR. HÖHL'S Dressings und das Abschmecken von Suppen, Saucen und Gemüse. Für eine klassische Vinaigrette rührst du einen Teil Essig mit drei Teilen Öl, Salz, Pfeffer und etwas Senf auf. Sie passt zu Kartoffelsalat nach hessischer Art, zu Gurkensalat mit Dill oder zu einem Krautsalat zum Grillen. Eine Linsensuppe bekommt zum Schluss einen Schuss, ebenso ein Eintopf mit Bohnen oder Erbsen. Die Säure macht schwere Gerichte leichter und hebt den Eigengeschmack.
Auch zum Einlegen eignet sich der Essig laut Hersteller. Rote Zwiebeln in Ringe schneiden, mit Essig, Wasser, Zucker und Salz übergießen und eine Stunde ziehen lassen. Sie passen auf Burger, Tacos oder ein Brot mit Frischkäse. Rotkohl braucht ebenfalls einen guten Schuss Apfelessig, damit er seine Farbe behält. Für Rote Bete aus dem Ofen reichen zwei Löffel mit etwas Öl und Thymian. Und eine Grillmarinade aus Öl, Senf, Paprika und einem Schuss Apfelessig gibt Schweinenacken eine frische Note. Damit du sauber dosierst, empfiehlt der Hersteller einen passenden Ausgießer.
Unser Tipp: Gib einen Esslöffel in das Wasser, in dem du Eier pochierst. Das Eiweiß zieht sich schneller zusammen, und die Eier behalten ihre Form.
Herkunft
Die Geschichte von BioEss beginnt 1962. Damals brachte der Großvater der heutigen Generation nach Lehrjahren in der Schweiz die Marke „bio-ess" auf den Markt. Bio-Lebensmittel waren damals noch eine Nische, ein Bio-Apfelessig im Laden eine Seltenheit. Die Familie blieb trotzdem dabei und baute die Marke über Jahrzehnte aus. Hergestellt wurde sie in der Kelterei Höhl in Maintal-Hochstadt, einem Betrieb, der seit Generationen Äpfel aus der Region verarbeitete.
2007 wurde die Kelterei verkauft, und mit ihr gingen die Apfelsaft- und Apfelweinmarken sowie BIO-ESS an neue Besitzer. Die nächste Generation wollte den Essig zurück. Mit ihrem neuen Familienunternehmen kauften Johanna Höhl und ihre Kinder Johannes und Anna die Marke BioEss wieder ein. Laut Hersteller wird BioEss seit 1962 nach traditioneller Handwerkskunst gebraut.
Die Äpfel kommen von deutschen Streuobstwiesen. Dort stehen hochstämmige Obstbäume alter Sorten verstreut auf Wiesen, die gemäht oder beweidet werden. Rund um Frankfurt liegt laut Hersteller eines der größten zusammenhängenden Gebiete dieser Art. Die Äpfel sind bio, Kontrollstelle DE-ÖKO-001. Der Essig ist vegan und enthält laut Zutatenliste keines der 14 Hauptallergene.
Für wen
Der naturtrübe BioEss ist für alle, die einen ehrlichen Apfelessig für jeden Tag suchen. Er gehört in Küchen, in denen regelmäßig Salat auf den Tisch kommt, Gemüse eingelegt oder ein Eintopf abgeschmeckt wird. Wer morgens gern ein Glas Wasser mit Apfelessig trinkt, findet hier einen milden Kandidaten. Die schlichte Zutatenliste überzeugt auch Menschen, die beim Einkauf genau hinschauen. Den gefilterten Bruder für helle Saucen und Einmachgläser gibt es als BioEss Apfelessig klar. Runder und süßer wird es mit dem REZEPTUR 1779 Apfelessig mit Honig. Alle Flaschen der Familie findest du auf unserer Seite zu DR. HÖHL'S. Nicht geeignet ist der naturtrübe Essig, wenn eine Marinade oder Sauce völlig klar bleiben soll.
Ganze Streuobstäpfel, doppelt fermentiert, naturtrüb abgefüllt – der Bio-Apfelessig der Familie Höhl für Salat, Suppe und das Glas Wasser.