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Kirsch & Essig

Kirschessig aus Sauerkirschen, kalt mazeriert – für Schmorgerichte

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Kirschessig aus Sauerkirschen, kalt mazeriert – für Schmorgerichte

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Kirsch & Essig von Fruchtwerker

Nährwertangaben
Energie 901 kJ / 215 kcal
Fett 0.5 g
davon gesättigte Fettsäuren 0.1 g
Kohlenhydrate 53 g
davon Zucker 53 g
Eiweiß 0.5 g
Salz 0.15 g
Zutaten
Zucker, Kirschen (25%), Branntweinessig (23%), Weinessig (8%)
Allergene
keine deklarationspflichtigen Allergene
Inverkehrbringer
Name
Fruchtwerker GmbH
Anschrift
Dorfstraße 4, 21493 Talkau, Deutschland
Leni & Hans

Kirsch & Essig von Fruchtwerker. Kirschessig aus Sauerkirschen – leuchtend rot, mit milder Säure.

Kirsch & Essig von Fruchtwerker ist ein Kirschessig aus Talkau in Schleswig-Holstein: 25 Prozent Sauerkirschen aus europäischer Ernte, kalt in Branntwein- und Weinessig mazeriert, mit Zucker gesüßt, nur 3 Prozent Säure. Kein zugesetztes Kirscharoma, kein Konzentrat, kein Farbstoff. 250 ml, mild und fruchtig – ein Fruchtessig, der etwas anderes ist als Balsamico oder Kirschlikör.

Kirschessig ist die Sorte, die in der Küche am ehesten wie ein Rotwein wirkt: dunkel, fruchtig, mit einer Säure, die zu Fleisch passt. Sauerkirschen bringen genau die Balance mit, die Süßkirschen fehlt – eine eigene Säure, die den Essig über die Süße hinaus rund macht. Bei uns ist er der Geheimtipp unter den Beerensorten, und wer ihn bestellt, nimmt ihn meist wieder.

Sauerkirsche vorn, Säure hinten, nichts Zugesetztes dazwischen

Der Kirschessig schmeckt nach Sauerkirsche, wie man sie vom Baum kennt: fruchtig, leicht herb, mit einem Hauch Mandel im Hintergrund, der bei Kirschen vom Kern kommt. Die Säure ist mild und fügt sich in die Frucht ein, statt sie zu überdecken. Die Süße – 53 Gramm Zucker auf 100 Gramm – rundet ab, ohne dass der Essig nach Kirschsirup schmeckt.

Die Farbe ist ein klares, tiefes Rot, etwas dunkler als der Himbeeressig, heller als Johannisbeer. Im Dressing färbt er sichtbar, in der Soße verschwindet er und hinterlässt nur Frucht und Säure. Die Konsistenz ist leicht dickflüssig, wie bei allen Sorten aus Talkau.

Wer Kirsche als Aromastoff kennt – aus Bonbons, Joghurt, Likör –, wird den Essig als zurückhaltend empfinden; echte Sauerkirsche ist leiser. Und für Salate mit sehr zarten Blättern ist er zu kräftig – da passt Erdbeer oder Apfel besser.

Rinderbäckchen, Radicchio, ein Schuss in den Cocktail

In der warmen Küche ist der Kirschessig am stärksten. Zu geschmorten Rinderbäckchen, zu Gulasch oder zu einem Rinderragout ein Schuss in die Soße, wenn sie fertig ist – die Kirsche gibt der dunklen Soße eine Frucht, die sonst nur ein guter Rotwein liefert. Fruchtwerker zeigt in seinen Rezepten geschmorte Rinderbäckchen mit diesem Essig und Risotto Milanese; zu Hirschrücken funktioniert er genauso. Ein Teelöffel in eine Rotweinsoße zu Entenbrust ist die schnelle Variante.

Im Salat gehört er zu kräftigen, bitteren Blättern: Radicchio mit Walnüssen, Feldsalat mit Speck und Croutons, Rote Bete mit Ziegenkäse. Das Dressing: ein Esslöffel Essig, drei Esslöffel Walnuss- oder Rapsöl, Salz, Pfeffer. Wer es süßer will, gibt keinen Honig dazu – die Süße ist im Essig.

Als Getränk: ein Spritzer im Mineralwasser, oder in Cocktails mit Schokolade oder dunklem Rum, wo die Kirschsäure den Drink ausbalanciert. Ein Schuss im Sekt ergibt einen Aperitif in Kirschrot. Die roten Geschwister aus dem Sortiment sind Himbeer & Essig und Erdbeer & Essig – zusammen das rote Trio von Fruchtwerker.

Unser Tipp: Ein Teelöffel Essig in einem Schokoladendessert – Mousse, Brownie, dunkles Eis – ist die Kombination, die Gäste am ehesten nachfragen. Sparsam dosieren, die Säure ist im Dessert schneller zu viel als im Salat.

Für die Grillsaison: eine Marinade aus drei Esslöffeln Essig, zwei Esslöffeln Öl, einem Teelöffel Senf und Pfeffer für Schweinenacken oder Spareribs. Über Nacht ziehen lassen, dann grillen. Die Säure macht das Fleisch zart, der Zucker karamellisiert außen, und die Kirsche bleibt als Frucht in der Kruste – das ist die Sorte, mit der Fruchtwerker sein Spareribs-Rezept zeigt.

Nicht geeignet ist der Essig für helle Fischgerichte und für alles, was seine Farbe behalten soll. Und wer ihn pur als Shrub trinken will, sollte ihn stärker verdünnen als die Beerensorten – die Kirschsäure ist im Glas präsenter als im Salat.

Ganze Sauerkirschen, tagelang kalt im Essig

Die Kirschen kommen vollreif aus europäischer Ernte – Fruchtwerker verzichtet grundsätzlich auf Obst aus Übersee, weil die Herkunft dort unprüfbar bleibt. Nach der Ernte werden sie schockgefrostet und liegen dann mehrere Tage kalt in Essig, bis Farbe und Aroma in die Flüssigkeit übergegangen sind. Die Frucht bleibt dabei kalt; erst nach dem Abpressen wird die Flüssigkeit mit Zucker eingekocht und abgefüllt.

Der Fruchtanteil liegt bei 25 Prozent. Konventionelle Hersteller nehmen für ein günstigeres Produkt Konzentrat oder Püree, Fruchtwerker nimmt die ganze Frucht – bei Kirschen ist der Unterschied im Geschmack besonders deutlich, weil Kirscharoma aus dem Labor kaum nach Kirsche schmeckt.

Das Verfahren stammt aus dem Himbeer-Rezept der Bäuerin Emma bei Ratzeburg, das Matthias Hüttmann 2008 übernommen hat. Aus den ersten 15-Liter-Töpfen in Schmielau ist eine Manufaktur in Talkau mit einer 200-Liter-Kochanlage geworden, rund 300.000 Flaschen im Jahr. Der Essig gehört zum festen Kern des Sortiments – die Sauerkirsche belohnt das kalte Verfahren wie kaum eine andere Frucht.

Der Essig für Schmorgerichte und den Nachtisch danach

Dieser Essig ist die Sorte für Menschen, die gern schmoren und gern Schokolade essen – und die beide Vorlieben in einer Flasche bedienen wollen. Er ist weniger bekannt als Himbeer, aber in der Küche vielseitiger als sein Ruf.

Als Geschenk passt er zu Hobbyköchen, die schon Himbeeressig im Regal haben und den nächsten Schritt wollen. Zusammen mit dem Johannisbeeressig ist er das Paar für die Winterküche – zwei dunkle Sorten für Braten, Wild und Ente.

Ein Kirschessig aus Sauerkirschen, kalt in Essig gelegt – für die Rinderbäckchen, den Radicchio und die Mousse au Chocolat.

Logo Fruchtwerker

Fruchtwerker

Ein Hofrezept aus Ratzeburg, eine Manufaktur in Talkau

Die Geschichte von Fruchtwerker beginnt in einem Hofladen südlich von Lübeck. Dort verkaufte eine Bäuerin, die bei Fruchtwerker bis heute nur „Emma" heißt, einen Himbeeressig nach eigenem Rezept: Himbeeren, die sich frisch nicht verkauften, kamen in Essig, gaben Farbe und Aroma ab, und die abgepresste Flüssigkeit wurde mit Zucker eingekocht. Matthias Hüttmann kaufte diesen Essig jedes Jahr im Urlaub. Als Emma in Rente ging und die Produktion einstellen wollte, kaufte er ihr das Rezept ab – und begann 2008 in 15-Liter-Kochtöpfen in Schmielau bei Ratzeburg, selbst Essig zu machen.

Heute produziert Fruchtwerker in Talkau in Schleswig-Holstein mit einer 200-Liter-Kochanlage rund 300.000 Flaschen im Jahr. Das Sortiment ist von einer Sorte auf über ein Dutzend gewachsen. Das Verfahren ist geblieben.

Mazeration statt Aroma: warum der Essig nach Frucht schmeckt

Fruchtwerker legt ganze Früchte kalt in Essig. Äpfel geben ihr Aroma nach vier Tagen ab, schwarze Johannisbeeren und Granatapfelkerne brauchen zehn – Hüttmann entscheidet das nach Erfahrung. Erhitzt wird die Frucht dabei nie. Wärme würde die Mazeration beschleunigen, aber die Aromen kosten, für die man den Essig kauft. Erst nach dem Abpressen wird die Flüssigkeit mit Zucker eingekocht.

Im Durchschnitt stecken 25 Prozent Frucht in jeder Flasche. Konventionelle Hersteller arbeiten meist mit Konzentrat, Püree und zugesetztem Aroma – das ist schneller und billiger. Fruchtwerker nimmt die ganze Frucht, und auch die Farbe kommt allein aus ihr. Alle Sorten haben nur drei Prozent Säure und sind entsprechend mild.

Obst aus der Nachbarschaft, so weit es geht

Die Himbeeren kommen aus Schmilau, wenige Kilometer von Talkau, die Boskop-Äpfel und Pflaumen von einem befreundeten Obstbauern in direkter Nachbarschaft und aus dem Alten Land. Was die Manufaktur darüber hinaus braucht, bezieht sie über einen Hamburger Händler aus Deutschland, Polen oder Serbien. Zitrusfrüchte kommen aus Spanien, Italien und Griechenland, Granatäpfel aus der Türkei. Auf Obst aus Übersee verzichtet Hüttmann grundsätzlich, weil die Herkunft dort unprüfbar bleibt.

Neue Sorten entstehen im Team: Erst wenn alle von einem Ansatz überzeugt sind, kommt er ins Sortiment. So kam die Pflaume dazu – weil der Apfelbauer eines Jahres anrief und von einer ungewöhnlich guten Ernte erzählte.

Matthias Hüttmann über Fruchtwerker

„Ich bin Fruchtwerker mit Leib und Seele."

Hüttmann bezieht einen Teil der Äpfel von einem befreundeten Obstbauern, der direkt bei Talkau anbaut und zu den langjährigen Lieferanten der Manufaktur zählt. Für die Produktion braucht Fruchtwerker inzwischen große Mengen, deshalb kommen weitere Äpfel aus dem Alten Land südlich der Elbe. Auch die roten Früchte stammen möglichst aus der Region. Rohstoffe aus Ländern ohne transparente Herkunft lehnt er ab, weil die Früchte stark mit Pestiziden belastet sein könnten.

Bei einzelnen Sorten hat Fruchtwerker Agavendicksaft statt Zucker ausprobiert: Er hat eine um 30 Prozent stärkere Süßkraft, wird deshalb sparsamer eingesetzt und senkt den Kohlenhydratanteil. Das Verfahren der Mazeration, sagt Hüttmann, eignet sich auch für Sirup – die Pläne bleiben kreativ.

Was du bei uns von Fruchtwerker bekommst

Vierzehn Fruchtessige – von Himbeer, dem Bestseller seit dem ersten Tag, über Orange mit Schale, Boskop-Apfel und schwarze Johannisbeere bis zu Granatapfel, Pflaume und Honig – und zwei Olivenöle aus Kreta, bei denen Orangen beziehungsweise Zitronen mit den Oliven gepresst werden. Alles in der 250-ml-Flasche, den Himbeeressig auch in 500 ml. Bei uns mit 4,7 Sternen eine der beliebtesten Marken im Shop.

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