Schon als Kind lernt Hala El-Assal die kulinarische Vielfalt ihrer Heimatländer schätzen. Aufgewachsen mit der levantinischen Küche spielen Hülsenfrüchte bis heute eine große Rolle für die leidenschaftliche Köchin. d'Hala Delikatessen vereint Aromen aus der ganzen Welt zu veganen Chutneys. Dabei bestimmen bodenständige Rezepturen statt moderner Food-Trends die Zutatenliste. Tochter Sofia übernimmt Marketing und Vertrieb der Familien-Manufaktur.
Gespräch mit Hala und Sofia El-Assal von d'Hala
Sofia, traut man sich als Tochter einer passionierten Köchin überhaupt in die Küche oder haben Sie die Leidenschaft geerbt?
Sofia: Also, ich bin in der Küche nicht so passioniert wie meine Mutter — sie ist da definitiv die Expertin. Aber ich bin mit dieser Vielfalt aufgewachsen, und es ist mir eine Freude, ihre Schätze nach außen zu tragen.
Hala, was inspiriert eure Chutneys?
Hala: Die levantinische Küche — die Küche meiner Heimat, der Levante: Libanon, Syrien, Jordanien, Palästina — ist eine der vielfältigsten der Welt. Wir kombinieren Hülsenfrüchte, Granatapfelmelasse, Tahini, frische Kräuter, Sumach, Za'atar — und übersetzen das in zeitgemäße Chutney-Rezepturen.
Was zeichnet eure Chutneys aus?
Hala: Wir arbeiten ausschließlich mit natürlichen Zutaten: viel frisches Gemüse, hochwertige Hülsenfrüchte, traditionelle orientalische Gewürze. Vegane Rezepturen, ohne tierische Zutaten, ohne künstliche Aromen. Statt überall den gleichen Geschmack zu erzeugen, soll jede Sorte ein klares Geschmacksprofil haben.
Welche Sorten habt ihr?
Unter anderem Linsen-Granatapfel, Kichererbsen-Aubergine, gewürzte Tomaten-Chutneys mit Sumach, Bohnen-Chutneys mit orientalischen Kräutern. Jede Sorte erzählt eine Geschichte aus der Region.