Jessica und Matthias teilen eine japanische Leidenschaft. Zwischen Mannheim und Frankfurt kreieren die beiden Ramen-Suppen auf höchstem Niveau. TADA Ramen bringt das asiatische Soulfood in unsere Alltagsküche und legt dabei Wert auf authentischen Geschmack.
Gespräch mit Jessica und Matthias von TADA Ramen
Sind Stäbchen Pflicht oder darf man eine Ramen auch mit dem Löffel essen?
J: Klassischerweise isst man Ramen mit Stäbchen und Löffel. Die japanischen Holzlöffel sind anders geformt und größer, sodass man Nudeln, Gemüse und Brühe besser schöpfen kann.
M: Und wer mit Stäbchen nicht so gut umgehen kann, darf auch eine Gabel benutzen!
In Asien schlürft man Suppen ja richtig. Das ist für uns Europäer ungewöhnlich.
M: Ja, bei uns ist das eher unhöflich. Aber in Japan bedeutet geräuschvolles Schlürfen, dass es einem schmeckt. Traditionell darf man Ramen-Nudeln auch nicht durchbeißen. Aber wir nehmen das nicht so genau und kauen unsere Nudeln.
Warum sind im kalten Deutschland eigentlich Sushi mit rohem Fisch so viel populärer als Ramen?
J: Gute Frage! Sushi war eben der erste japanische Trend, der in Europa wirklich populär wurde. Ramen-Bars sind in Großstädten zwar im Kommen, aber noch lange nicht so etabliert. Dabei ist eine richtig gute Ramen ein echtes Highlight — vor allem im Winter.
Was macht eine wirklich gute Ramen aus?
Die Brühe ist das Herzstück. Bei uns wird sie 12 Stunden lang gekocht — aus Knochen, Gemüse und Gewürzen. Dazu handgemachte Nudeln, sorgfältig ausgewählte Toppings wie Chashu (Schweinebauch), Ei, Frühlingszwiebeln, Nori-Algen. Authentizität ist uns dabei sehr wichtig.