Eine Ernährung nach dem Saisonkalender bringt viele Vorteile: kurze Transportwege schonen das Klima, das Obst kann am Baum vollständig ausreifen und entwickelt dabei sein volles Aroma. Während der Saison ist das Angebot reichhaltig und der Preis attraktiv. Du schonst also nicht nur das Klima, sondern auch deinen Geldbeutel.
Saisonkalender Obst
Frühjahr (März–Mai)
Rhabarber (Mai), erste Erdbeeren (ab Mai), gelagerte Äpfel aus dem Vorjahr.
Sommer (Juni–August)
Erdbeeren, Himbeeren, Johannisbeeren, Stachelbeeren, Kirschen, Aprikosen, Pfirsiche, frühe Pflaumen, erste Brombeeren, frühe Heidelbeeren, Melonen.
Herbst (September–November)
Äpfel, Birnen, Pflaumen, Zwetschgen, Trauben, Quitten, Walnüsse, Haselnüsse, Esskastanien.
Winter (Dezember–Februar)
Lager-Äpfel, Lager-Birnen, gelagerte Quitten. Aus südeuropäischem Anbau saisonal: Orangen, Mandarinen, Clementinen, Zitronen, Granatäpfel.
Warum Saisonalität sich lohnt
- Geschmack: Reif geerntetes Obst ist aromatischer als unreif geerntete Importware
- Klima: Kurze Transportwege bedeuten weniger CO₂-Emissionen
- Preis: Saisonprodukte sind günstiger
- Lokale Landwirtschaft: Du unterstützt regionale Erzeuger
- Vielfalt: Im Jahresverlauf landet automatisch Abwechslung auf dem Teller
Wo finde ich saisonales Obst?
- Wochenmärkte: Regionale Erzeuger bieten die ganze Vielfalt
- Hofläden: Direkt beim Erzeuger
- Streuobst-Initiativen: Pflück-Aktionen und alte Sorten
- Solawi-Kisten: Saisonales Obst und Gemüse im Abo