Speiseöle sind in der Küche viel mehr als bloße Fettkomponenten — sie tragen Aromen und prägen den Charakter eines Gerichts. In diesem Überblick stellen wir die wichtigsten Sorten und ihre Verwendung vor.
Speiseöle in unserem Sortiment
- Blaumohnöl — süßlich-nussig, ideal für Salate und Desserts
- Hanföl — grasig-frisch, für Salate und kalte Gerichte
- Kürbiskernöl — intensiv nussig, klassisch über Salate und Vanilleeis
- Leinöl — erdig-würzig, traditioneller Klassiker zu Quark und Kartoffeln
- Olivenöl — vielseitiger Allrounder, von kalt bis warm einsetzbar
- Traubenkernöl — mild und neutral, hitzestabil
- Trüffelöl — intensive Aromatik, sparsam dosiert
- Walnussöl — warm-nussig, ideal zu Salaten und Wintergerichten
Vinaigrette — Grundrezept und Variationen
Das klassische Vinaigrette-Rezept auf Basis von Essig und Öl eignet sich hervorragend zum Verfeinern von Salaten:
- 3 Teile hochwertiges Speiseöl
- 1 Teil naturbelassener Essig
- 1 TL Senf (mittelscharf)
- 1 TL Honig (optional, mildert die Säure)
- Salz und Pfeffer nach Geschmack
Alle Zutaten in einem Glas mit Schraubverschluss kräftig schütteln, bis eine cremige Emulsion entsteht.
Welches Öl wofür?
- Kalte Küche, Salate, Dressings: Native, kaltgepresste Öle
- Sanftes Dünsten (bis 160 Grad): Olivenöl extra vergine, Rapsöl
- Braten (180-200 Grad): Raffiniertes Olivenöl, raffiniertes Rapsöl, Erdnussöl
- Hocherhitzen (über 200 Grad): Butterschmalz, Kokosöl, Erdnussöl
- Niemals erhitzen: Leinöl, Walnussöl, Hanföl, Kürbiskernöl
Tipps zur Aufbewahrung
- Dunkel und kühl lagern (Schrank, nicht direkt am Herd)
- Dunkle Glasflaschen schützen vor Licht
- Nach Anbruch innerhalb von 3–6 Monaten (kaltgepresst) bzw. 12 Monaten (raffiniert) verbrauchen